Mit ‘Talente’ getaggte Artikel

Shawn Parker – Ist Andreas Schürrle sein Vorbild?

Mittwoch, 23. März 2011

In Mainz hat Thomas Tuchel die Balance zwischen jung und alt gefunden. Eine stabile Ache um Heinz Müller, Nikolce Noveski und Elkin Soto führt die jungen Wilden auf dem Spielfeld an.

Die jungen Wilden um die Neu-Nationalspieler Andreas Schürrle und Lewis Holtby haben diese Saison einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Das junge Spieler auch mal in ein Formtief fallen ist normal. Doch überzeugte Schürrle in den letzten Wochen seine Kritiker mit guten Leistungen. Schürrle wird am Ende der Saison nach Leverkusen wechseln und Lewis Holtby wird mit großer Wahrscheinlichkeit nach Schalke zurückkehren. Dadurch wird Thomas Tuchel gezwungen sein, seine Offensive neu zu formieren, da Adam Szalai auch noch bis zur neuen Saison ausfällt und es noch nicht klar ist, wann er wieder voll einsatzfähig ist. Ein Talent aus den eigenen Reihen, das den Sprung in die Bundesliga schaffen könnte ist Shawn Parker.

Shawn Parker – Tore sind garantiert

Shawn Parker (*07.03.1993) wurde in Wiesbaden geboren ist damit ein Junge aus der Region. Zurzeit ist Shawn Parker für die A-Jugend von Mainz 05 am Ball. Als Mittelstürmer kommt Shawn Parker seiner Plicht auch nach. In bisher 13 Saisonspielen war Parker achtmal erfolgreich. Ebenso ist Parker auch Bestandteil der deutschen U18-Nationalmannschaft. In bisher 28 Spielen für die deutschen U-Mannschaften war Parker 16-mal erfolgreich. Schon im März 2010 verlängerten die Mainzer Verantwortlichen den Vertrag von Shawn Parker bis 2014. Sollte Parker seine Leistungen aus der A-Jugend und der Nationalmannschaft bestätigen, wird er mit Sicherheit zur neuen Saison eine Chance bekommen. Für eine jungen seiner Klasse wird die Vorbereitung auf die neue Saison sicherlich ein Sprungbrett sein, um sich zumindest ins Blickfeld der Profimannschaft zu spielen. Als Beispiel aus den eigenen Reihen kann ihm Andreas Schürrle dienen, der auch den direkten Sprung von der A-Jugend in die Bundesligamannschaft geschafft hat.



Lasse Sobiech – Jung und Talentiert, typisch Dortmund

Mittwoch, 16. März 2011

Jürgen Klopp setzt auf junge, talentierte und hungrige Spieler. Der designierte deutsche Meister hat die jüngste Mannschaft der Bundesliga. Diese steht für Tempofußball, Pressing und Teamgeist. Jürgen Klopp hat eine Mannschaft geformt, die auf Jahre hinweg um die vorderen Plätze in der Bundesliga spielen kann. Um sich jedoch in der Spitze zu etablieren, ist es notwendig den Kader in der Breite zu verstärken. In der nächsten Saison wird den Dortmundern eine Dreifach-Belastung bevorstehen. Da ist es notwendig jede Position mindestens doppelt besetzt zu haben. Da Dortmund den Kader nicht mit teuren externen Spielern ergänzen kann, müssen Jürgen Klopp, Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke auf die eigene Jugend setzen. Was den Fans des BVB umso mehr gefällt, da sie sich mit den diesen Spielern identifizieren können. Der Spieler, der nach Mario Götze, Marcel Schmelzer und Nuri Sahin, als nächstes den Sprung zu den Profis vollziehen könnte, ist Lasse Sobiech.

Lasse Sobiech – Von der Westtribüne zum BVB

Lasse Sobiech (*18.01.1991) wurde in Schwerte geboren und spielt seit 2003 für den BVB. Lasse Sobiech ist ein Dortmund-Fan seit seiner Kindheit. Zusammen mit seinem Vater verfolgte er die Bundesligaspiele seines BVB von der Westtribüne. Nach ersten Gesprächen im Alter von elf Jahren entschieden sich Sobiech und seine Eltern zuerst gegen den Wechsel von seinem Heimatverein VfL Schwerte zum BVB, da es ihnen noch zu früh erschien. Zwei Jahre später war es dann soweit. Lasse Sobiech wechselte in die U13 des BVB. Dort durchlief er dann alle Jugendmannschaften, bevor er in der Saison 2009 / 2010 sein erstes Pflichtspiel im Seniorenbereich  für die Reserve des BVB bestritt. Er gehörte zu den Säulen der Mannschaft. Jedoch stand am Ende der Saison der Abstieg aus der 3. Liga. Lasse Sobiech bestritt 32 Spiele und gehörte zu den wenigen Konstanten der Mannschaft. Aktuell kommt Sobiech in der Regionalliga zum Einsatz und sitzt immer häufiger auf der Bank der Bundesligamannschaft. Zudem ist Sobiech aktuell U21-Nationalspieler.

“Größe kann man nicht lernen”

Gemäß dem Credo von Otto Rehhagel, „Größe kann man nicht lernen“, sind die Dortmunder Innenverteidiger Mats Hummels, Neven Subotic und Felipe Santana alle größer als 1,90 m. Mit einem Gardemaß von 1,96 m übertrifft Lasse Sobiech sogar die Stammbelegschaft des Tabellenführers. Seine Stärken sind das Kopfballspiel sowie sein Zweikampfverhalten. Schwächen sind sein schwacher Fuß und sein Aufbauspiel. Dieses muss er verbessern, da in Jürgen Klops Konzept die Innenverteidiger schon die ersten Angreifer sind. Die Innenverteidiger sind es, die durch gezielte Diagonalpässe das schnelle Spiel der Borussen forcieren Im Hinblick darauf, dass Dortmund in der nächsten Saison auf drei Hochzeiten tanzen wird, sind drei Manndecker zu wenig. So dass spätestens im Laufe der nächsten Saison Lasse Sobiech zu seinen ersten Pflichtspieleinsätzen für die Profimannschaft kommen wird.

Tobias Steffen- Ein Stürmer mit Torriecher

Mittwoch, 09. März 2011

Bayer Leverkusen setzt seit Jahren erfolgreich auf junge, deutsche Spieler. Diese haben in Leverkusen optimale Voraussetzungen um sich weiter zu entwickeln. Viel Spielzeit und das Vertrauen von Trainer und Vorstand sind die Grundlagen dafür. Rene Adler und Gonzalo Castro sind Beispiele, wie Spieler direkt aus der Jugend beziehungsweise über eine Ausleihe wie im Fall Stefan Reinartz, der seine erste Profi-Spiele für den 1. FC Nürnberg bestritt,erfolgreich bei Bayer Leverkusen integriert wurden. Durch ihre gute fußballerische Ausbildung sind sie momentan aus der Leverkusener Stammelf nicht wegzudenken. Ein weiterer aus der Bayer-Jugend der den Sprung schaffen könnte, ist Tobias Steffen. Doch stellt sich die Frage, wann sich das letzte Mal ein Stürmer aus der eigenen Jugend durchgesetzt hat.

Tobias Steffen –Tore am Fließband

Tobias Steffen (*03.06.1992) wechselt nach der Saison 2008 / 2009 vom VfL Osnabrück zu Bayer Leverkusen. Sein Talent blieb den Spähern nicht verborgen. In seiner letzten Saison für Osnabrück erzielt Tobias Steffen in der A- sowie B-Jugend Bundesliga Nord / Nordost in 27 Spielen 19 Tore. Auffällig ist, dass Tobias Steffen direkt in seinen ersten vier Spielen für die A-Jugend direkt viermal erfolgreich ist. In seiner ersten Saison in Leverkusen ist Tobias Steffen nicht so erfolgreich, wie noch in Osnabrück. Doch ist dieses durch den überragenden Pierre-Michel Lasogga begründet, der in dieser Saison in 25 Spielen 25 Tore erzielt. Zusammen bilden Lasogga und Steffen eines der gefährlichsten A-Jugend  Sturmduos deutschlandweit und führen Bayer Leverkusen ins A-Jugendfinale gegen Hansa Rostock, welches mit 0:1 verloren ging. Lasogga wechselte nach der Vizemeisterschaft zu Hertha BSC Berlin und ist dort Stammspieler. Diese Saison scheint es, dass Tobias Steffen in die Fußstapfen von Lasogga treten kann. Er führt die Torschützenliste mit 16 Treffern in nur 14 Spielen an. (Stand 09.03.2011)

Bleibt Steffen in Leverkusen?

Doch stellt sich die Frage, ob Tobias Steffen in der kommenden Saison noch für Bayer Leverkusen spielen wird. Schaut man die Leverkusener Geschichte an, trifft man auf viele Stürmer, die den Sprung in die Stammelf nicht geschafft haben. Markus Daun und Sebastian Schoof galten als Talente. Doch der Durchbruch gelang beiden nicht. Richard Sukata-Pasu wurde an den FC St. Pauli ausgeliehen und versucht dort sein Glück und als aktuelles Beispiel gilt Lasogga, der unter  Markus Babbel in Berlin aufblüht. Für einen guten jungen Stürmer ist schwer, den Sprung in eine Bundesligatopmannschaft zu schaffen. Da bietet es sich für Tobias Steffen an, den Umweg über eine Ausleihe zu gehen, wie es viele seiner Vorreiter aus der Bayer-Jugend schon gemacht haben, um dann als gestandener Profi seine Chance in Leverkusen zu suchen.

Felix Klaus – der Nächste aus der Talentschmiede Greuther Fürth?

Dienstag, 01. März 2011

Seit Jahren gehört die Spvgg Greuther Fürth zu den Vereinen die eine klare Philosophie erfolgen. Unabhängig vom Trainer wird auf Talente gesetzt. Zwar hat es noch nie für den Sprung in die Bundesliga gereicht, doch spielen die Greuther Fürther seit schon im oberen Drittel der 2. Bundesliga. Auch diese Saison gibt es wieder junge Spieler wie Max Grün, Kim Falkenberg und Sercan Sararer die ihr Talent unter Beweis stellen. Einer der diesen Dreien, die sich schon bei den Profis etabliert haben, folgen kann, ist Stürmer Felix Klaus.

Mike Büskens erkennt das Talent von Felix Klaus

Felix Klaus (*13.09.1992) wurde in Osnabrück geboren und spielte bevor er zu Greuther Fürth wechselte für den SC Weismain, SCW Obermain und 1. FC Lichtenfels. In der Saison 2009 / 2010 hatte Felix Klaus als A-Jugendlicher zum Ende der Saison seine ersten Einsätze in der Regionalliga für die Reserve von Greuther Fürth Zuvor war der Offensiv-Allrounder eine der Stützen der A-Jugend und erzielte in 19 Einsätzen sechs Tore. Sein Talent bleibt auch dem DFB nicht verborgen. Felix Klaus bestreitet Länderspiele für die U17- und U18-Nationlmannschaft und ist aktuell  U19-Nationalspieler. Hier zählen unter anderem Florian Trinks, Reinhold Yabo und Marvin Plattenhardt zu den  Mitspielern von Felix Klaus, die auch schon in der Bundesliga zum Zug gekommen sind.

Ist Felix Klaus in der Startelf, verliert Greuther Fürth nicht

Zu Beginn dieser Saison 2010 / 2011 ist Felix Klaus fester Bestandteil der Reservemannschaft von Greuther Fürth. Sein erstes Spiel für die Profis bestreitet Felix Klaus am 11. Spieltag in Duisburg als er in der 88. Minute für Kim Falkenberg eingewechselt wird. Seit Beginn der Rückrunde gehört Klaus zum festen Stamm des Profikaders und kommt regelmäßig zum Einsatz. Am 19. Spieltag wird Felix Klaus gegen Union Berlin eingewechselt und erzielt mit dem 1:0 sein erstes Tor im Profibereich Dieser Treffer ist zugleich auch der Siegtreffer. Auch durch die guten Leistungen von Klaus hat Greuther Fürth  diese Saison die Chance um den Aufstieg in 1. Bundesliga zu spielen. Doch das Talent und seine bisherigen Leistungen lassen den Schluss zu, dass Felix Klaus über kurz oder lang in der 1. Bundesliga zu sehen sein wird.

Christoph Sauter – Ein weiteres Talent auf den Spuren von Gündogan, Ekici und Schieber?

Sonntag, 20. Februar 2011

Im Sommer wird der 1. FC Nürnberg seine Offensive umbauen müssen. Mehmet Ekici und Julian Schieber sind vom FC Bayern München bzw. VfB Stuttgart ausgeliehen und müssen im Sommer zurück. Bei Ilkay Gündogan stehen die Klubs Schlange. Wenn Nürnberg noch eine hohe Ablöse kassieren möchte, müssen sie Gündogan im Sommer abgeben, falls er seinen 2012 auslaufenden Vertrag nicht doch noch verlängern sollte. Dieses bietet natürlich die Chance für andere Spieler. Zuletzt schafften Wollscheid, Plattenhardt, Chandler und Mendler den Sprung zu den Profis. Der nächste der den Sprung in die Offensive der Franken schaffen könnte, ist Christoph Sauter.

Erster Titel unter Thomas Tuchel

Christoph Sauter (*03.08.1991) wechselt  vor der Saison 2010 / 2011 von Mainz nach Nürnberg. Auch die Hoffenheimer zeigten Interesse an Sauter. Seinen größten Erfolg feierte Christoph  Sauter als er mit der A-Jugend des FSV Mainz gegen Borussia Dortmund die Meisterschaft in der Saison 2008 / 2009 gewann. Einer seiner Mitspieler im Finale war Andre Schürrle der sich in Mainz schon durchgesetzt hat. Auf der anderen Seite war kein geringer als Mario Götze auf dem Platz. Aktuell gehört Christoph Sauter zum Kader der deutschen U19 Nationalmannschaft an und hat sich dort als feste Größe etabliert.

Die Chancen unter Dieter Hecking stehen gut

Da Nürnberg diese Saison nicht mehr in die Abstiegsregionen abrutschen wird, besteht für Trainer Dieter Hecking die Möglichkeit seine Nachwuchsleute Stück für Stück an die erste Elf heranzuführen. Christoph Sauter hat in der A-Jugend sowie bei den Amateuren seine Torgefahr nachgewiesen und sein Potenzial angedeutet. Beidfüßig und schussstark kann Sauter beide Positionen auf den offensiven Außenbahnen spielen. Sollte er seine Fähigkeiten auch bei den Profis unter Beweis stellen, können sich die Nürnberger Fans auf ein weiteres Talent in ihren Reihen freuen.

Pierre-Michel Lasogga – Ein Nobody unter den Stars

Freitag, 18. Februar 2011

Hertha BSC Berlin steht unter Druck sofort wieder aufsteigen zu müssen. Dafür wurde zum Beispiel Spieler wie Ramos, Raffael und Ebert gehalten und erfahrene Spieler wie Friend, Mijatovic und Lell geholt. Doch unter Trainer Markus Babbel erhalten auch die jungen Spieler eine Chance. Nico Schulz, Sebastian Neumann, Fanol Perdedaj und Pierre-Michel Lasogga sind mehr als nur Ergänzungsspieler. Sie setzen jetzt auch schon Akzente.

Ein langer Weg nach Berlin

Pierre-Michel Lasoggas (*15.12.1991) wurde in Gladbeck geboren und ist der Stiefsohn des ehemaligen Bundesliga-Torhüters Oliver Reck. Bevor Pierre-Michel Lasogga diese zu Saison zu Hertha BSC Berlin wechselte, durchlief er die Jugendmannschaften vom FC Schalke, Rot-Weiss Essen, SG Wattenscheid 09, VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen. Jedoch besitzt Bayer Leverkusen eine Rückkaufoption. In seiner letzten Junioren-Saison in Leverkusen traf Lasogga 25 mal in 25 Spielen und führten Leverkusen mit seinen Toren ins Finale um die Deutsche A-Jugendmeisterschaft, welches mit 1:0 gegen die A-Jugend von Hansa Rostock verloren ging.

Pierre-Michel Lasogga- Schon mehr als ein Talent?

Schon zu Saisonbeginn überzeugt Lasogga Trainer Babbel und ist in der Vorbereitung der erfolgreichste Torschütze bei den Berlinern. Babbel bezeichnet ihn als „Vollblutstürmer mit einem Näschen für Tore“. Durch eine Verletzung verzögert sich das Profidebüt jedoch. Sein erstes Spiel bestreitet Lasogga am 6. Spieltag in Cottbus. Lasogga wird in der 74. Minute für Rob Friend eingewechselt.  Zum ersten Mal erfolgreich ist Lasogga am 12. Spieltag gegen den VfL Bochum. Mit einem Doppelpack schießt er die Berliner zum Sieg. Bis zum 22. Spieltag hat Lasogga 14 Spiele bestritten und in diesen 6-mal getroffen und vier Tore vorbereitet. Diese Quote ist für einen Stürmer seines Alters überragend. Ist es doch so, dass gerade Stürmer länger brauchen um sich durchzusetzen als ihre Altersgenossen auf anderen Positionen. Sollte seine Entwicklung in diesem Tempo weitergehen, steht es außer Frage, dass Bayer Leverkusen seine Rückkaufoption ziehen wird.

Hat Kevin Pannewitz die Kurve bekommen?

Dienstag, 08. Februar 2011

Kevin Pannewitz gehört zur jungen Garde von Hansa Rostock, die in der Saison 2009 / 2010 Deutscher A-Jugend Meister geworden ist. Seitdem die Rostocker aus der 2. Bundesliga sind, bauen sie auf ihre Jugend. Dies zahlt sich aus. Momentan hat es den Anschein, dass Rostock wieder auf dem Weg in die 2. Bundesliga ist, bzw. am Ende der Saison auf dem Relegationsplatz landen wird.

Kevin Pannewitz – Ein Tanz auf 3 Hochzeiten

Als A-Jugendlicher wechselt Kevin Pannewitz (*16.10.1991)in der 2008 / 2009 nach Rostock. Seine vorherigen Stationen, für den in Berlin geborenen Pannewitz sind: Tennis Borussia Berlin, Nordberliner SC, Frohnauer SC und MSV Normannia 08. Nach den ersten Spielen in der A-Jugend schafft Pannewitz schnell den Sprung in die U23 von Hansa Rostock. Doch direkt bei seinem ersten Spiel wird er mit Rot des Platzes verwiesen. Oktober 2009 schafft Pannewitz unter Leitung von Andreas Zachhuber den Sprung in die Profimannschaft. Dort etabliert er sich schnell und bestreitet in der Saison 16 Zweitligaspiele. Doch am Ende der Saison steht der Abstieg aus der 2. Bundesliga. Ein Höhepunkt hat die Saison dennoch für Pannewitz. Mit der A-Jugend von Hansa Rostock schlägt er im Finale um die A-Jugend-Meisterschaft Bayer Leverkusen mit 1:0.

Kevin Pannewitz – Talent oder Schwergewicht?

Unter Peter Vollmann ist Pannewitz diese Saison ebenfalls Stammspieler und sorgt dafür, dass Rostock um den Aufstieg spielt. Die Stärken von Pannewitz sind seine Schusstechnik, sowie das Auge für den tödlichen Pass. Doch wird er diesen Stärken nur ausspielen können, wenn auch das Leben eines Profisportlers lebt. Trainer Peter Vollmann sah zu Beginn der Saison bei Pannewitz Gewichtsprobleme, was in der Veranlagung es Spielers liegen soll. Außerdem fiel Pannewitz auch auf, nachdem er, Anfang September  mit einer Alkoholfahne zum Vormittagstraining erschienen sein soll. Sollte Pannewitz jedoch die richtige Einstellung zu seinem Beruf finden, wird Vollmann noch eine Menge Freude an diesem hochbegabten Jungen haben. Dann ist die 3. Liga noch lange nicht Endstation für Kevin Pannewitz.

Leonardo Bittencourt – Jugend statt Ostblock

Samstag, 05. Februar 2011



Bei Energie Cottbus hat sich mit der Installation von Claus Dieter „Pele“ Wollitz als Trainer, auch die Philosophie geändert. Früher war Cottbus dafür bekannt auf durchschnittliche Spieler aus dem Ostblock zu verpflichten. Dies hat sich nun geändert. Mit Marc-Andre Kruska, Daniel Adlung und Nils Petersen setzt Wollitz vermehrt auf junge deutsche Spieler. Diese zahlen es ihm mit Leistung zurück und gehören zu den Leistungsträgern von Energie Cottbus. Nun bietet sich auch für die Spieler aus der Energie-Jugend eine Perspektive auf. Als Energie noch auf erfahrene Spieler aus dem Ostblock setzte, gab es für die jungen Spieler nur die Option, nachdem sie die Jugendmannschaften durchlaufen haben, den Verein zu wechseln. Der nächste Spieler, der den Sprung in den Kader von Wollitz schaffen könnte, ist  Stürmer Leonardo Bittencourt, Sohn von Franklin Bittencourt. Dieser spielte schon für Energie in der Bundesliga.

Leonardo Bittencourt – „Leonardo macht den Unterschied aus“

Leonardo Bittencourt (*19.12.1993) spielt zurzeit in der A-Jugend Bundesliga Nord / Nordost. Dort zeichnet er sich als treffsicherer Stürmer aus. In elf Spielen hat er achtmal getroffen. Sein Talent ist dem DFB auch nicht verborgen geblieben. Aktuell ist Leonardo Bittencourt Nationalspieler der U18. Dort wird er im Mittelfeld eingesetzt, wodurch zu erklären ist, warum er dort noch nicht getroffen hat. Da sein Vater Franklin Brasilianer ist, besitzt der in Deutschland geborene Bittencourt zu der deutschen auch die brasilianische Staatsangehörigkeit. November 2009 wurde Leonardo Bittencourt zum Jugendspieler des Monats bei Cottbus gekürt. Damals wussten Trainer Michael Braun und seine Mitspieler schon, dass Leonardo Bittencourt den Unterschied ausmachen kann.

Räumt Petersen den Platz für Bittencourt?

Zwar hat Leonardo Bittencourt bisher noch keinen Einsatz in der 2.Buindesliga bestritten, doch ist sein Talent unbestritten. Vielleicht ermöglicht sich für Ihn die Möglichkeit zum Einsatz zu kommen, da Claus Dieter Wollitz einen Nachfolger für Nils Petersen finden muss. Sollte Cottbus dieser Saison nicht aufsteigen, wird es schwierig Petersen noch ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga zu halten. Dann sollte sich für Leonardo Bittencourt die Chance ergeben seinem Vater nachzueifern und im deutschen Profifußball Fuß zu fassen.

Bobby Wood – Hawaii meets Bayern

Mittwoch, 02. Februar 2011

Am 29.01.2011 absolvierte Bobby Wood sein erstes Zweitligapiel  für 1860 München. Trainer Reiner Maurer wechselt Bobby Wood in der 81. Minute gegen den MSV Duisburg ein. Damit kann sich der deutsche Fußball auf einen weiteren Exoten freuen. Dass ein Fußballer aus den USA kommt, ist nicht neu. Doch gilt sein Geburtsort nicht wirklich als Fußballhochburg.

Vom Pazifik in die 2. Bundesliga

Bobby Shou Wood (* 15.11.1992) wurde auf Hawaii geboren und wuchs in Irvine, Kalifornien auf. Als 15-jähriger wechselte Wood in der Saison 2007/ 2008 in das Nachwuchszentrum von 1860 München. Er durchlief die A- und B-Jugend der Münchener, bevor er am 31. Spieltag der Saison 2009 / 2010 sein Debüt im Seniorenbereich in der  Regionalligamannschaft der Münchener gab. Ebenso hat sich Wood auch in die U-20 Nationalmannschaft der USA gespielt. Seit  dieser Saison ist Bobby Wood fester Bestandteil der zweiten Mannschaft der Löwen. Rainer Maurer ließ Bobby Wood sowie Moritz Leitner, schon Anfang der Saison bei den Profis mittrainieren. Leitner schaffte auf Anhieb den Sprung in den Profikader und wurde im Winter nach Dortmund transferiert und von dort aus nach Augsburg ausgeliehen um weiterhin regelmäßig Spielpraxis zu sammeln. Bobby Woods Sprung in den Profikader hingegen ließ noch auf sich warten. Doch zu Beginn des  Jahres  war die Chance von Wood auf seinen ersten Profieinsatz gestiegen,  Reiner Maurer zog Wood zu den Profis hoch und  ließ ihn gegen Duisburg debütieren.

Schlechte finanzielle Lage fördert und fordert die Talente

Die Münchener die für ihre gute Jugendarbeit bekannt sind, in den letzten Jahren verließen die Bender-Zwillinge, Timo Gebhart, Peniel Mlapa so wie Moritz Leitner den Verein, können sich jetzt über den nächsten Spieler freuen, der den Sprung zu den Profis geschafft hat. Die Perspektive für Bobby Wood ist gut. Dadurch, dass die Münchener ihr finanzielles Überleben im Profisport nur durch Spielerverkäufe sichern können, müssen sie ihre gut ausgebildeten Jugendspieler fördern und fordern, um sie schnellstmöglich an das Profiniveau heranzuführen, damit sie dann profitabel verkauft werden können.

1. FC Köln mit Jugend zum Erfolg – Talente trumpfen beim Sieg über Fenerbahce auf

Sonntag, 18. Juli 2010

Die Freude war gestern groß unter den Kölner Fußball-Fans…

Grund zur kölschen Glückseeligkeit war aber nicht das Erreichen des 3. Platzes beim diesjährigen Dom-Cup, sondern vielmehr der Umstand das türkische Top-Team von Fenerbahce Istanbul auf eine beeindruckende und erstaunliche Weise geschlagen wurde. Und zwar mit den vereinseigenen Talenten!

Endlich einmal durften Yalcin, Basala-Mazana, Salger, Yabo, Clemens und Uth ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Und das man mit ihnen nicht nur in der Vorbreitung gegen Clubs aus Amateurligen bestehen kann, zeigten sie gestern beim 5:2-Sieg über die Türken allen.

Angeführt von einem überragenden Regisseur Taner Yalcin, gleichzeitig Spielmacher der deutschen U20-Nationalmannschaft, zeigten die Kölner Jungs warum die Jugendarbeit vom 1. FC Köln zu den besten deutschlandweit gehört. Warum der FC allerdings so selten daraus Kapital schlägt, ist eine berechtigte Frage.

Warum setzte man jahrelang auf unmotivierte Söldner, die zudem noch schlechte Leistungen ablieferten?

Doch nicht nur Yalcin, der zwei Tore selbst beisteuerte, sondern auch der quirlige 18-jährige Mark Uth stellten die Türken immer wieder vor große Probleme:

Das 1:0  leitet Yalcin mit einem Traumpass auf Sebastian Freis ein, der frei vor Keeper Volkan nur noch Einschieben musste.Das 2:0 war dann eine Co-Produktion von Yalcin und dem jungen Uth (40. Minute), ehe Yalcin 5 Minuten später mit einem Freistoß aus gut zwanzig Metern den Halbzeitstand besorgte.

Spätestens jetz war auch FC-Coach Zvonimir Soldo von der Leistung des 20-jährigen Eigengewächses angetan. Und einen Yalcin in dieser Form kann der FC sehr gut gebrauchen. Dass er das Talent besitzt, hat jeder gesehen…

Ebenfalls erfreulich die Leistung vom deutschen U-17-Nationalspieler Reinhold Yabo, der Kölns vierten Treffer mit einer guten Flanke auf Freis auf den Weg brachte und das fünfte Tor selbst erzielte.

Dass der Turniersieg am Abend an den niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar ging, der mit einem 2:1 (1:0) im Finale den RSC Anderlecht aus Belgien besiegte, war in Köln allerdings nicht so wichtig…