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24. Spieltag – Abstiegsangst und Meisterfrust

Freitag, 25. Februar 2011

Abstiegskampf Teil I – VfL Wolfsburg – Borussia Mönchengladbach

Der 24. Spieltag startet heute Abend mit einem Spiel aus dem Tabellenkeller. Der VfL Wolfsburg empfängt Borussia Mönchengladbach. Gelingt es den Gladbachern nach dem Sieg am letzten Spieltag die Euphorie ins heutige Spiel nach Wolfsburg mitzunehmen, bietet sich die Chance wieder Kontakt zum rettenden Ufer herzustellen. Die Maßnahme von Lucien Favre im Tor Heimeroth durch Bailly zu ersetzen, Arrango aufzustellen und Idrissou auf seiner Lieblingspositionen spielen zu lassen haben sich gegen Schalke am letzten Wochenende bezahlt gemacht. Doch bisher blieb Gladbach diese Saison den Beweis schuldig auch in zwei aufeinanderfolgenden Spielen erfolgreich zu sein.
Beim VfL Wolfsburg ist die Lage ebenfalls prekär. Im Abstiegskampf ist die Mannschaft nicht erfahren und mit Pierre Littbarski haben die Wolfsburger einen Trainer der sich in der Bundesliga erstmal beweisen muss. Hoffnung macht das letzte Spiel in Freiburg. Zwar wurde es verloren, doch war eine spielerische Linie zu erkennen. Sollte Diego daran knüpfen können, wird er der Mann sein, der Wolfsburg aus dem Tabellenkeller führen kann. Doch die Abhängigkeit von Diegos Toren und Vorlagen ist auch die Gefahr am Ende der Saison einen der letzten drei Plätze zu belegen.

Abstiegskampf Teil II – Eintracht Frankfurt – VfB Stuttgart

Das zweite Spiel im Tabellenkeller bestreiten Eintracht Frankfurt und der VfB Stuttgart. Die Stuttgarter die sich schon seit der Hinrunde im Abstiegskampf befinden und gestern in der Europa League gegen Benfica Lissabon ausgeschieden sind können sich jetzt zu 100 % auf den Abstiegskampf konzentrieren. Bruno Labbadia greift hart durch, nachdem schon Marica suspendiert wurde musste nun auch der junge Torwart Sven Ulreich dran glauben. Ab sofort steht der routinierte Marc Ziegler im Tor und versucht der Stuttgarter Abwehr Sicherheit zu verleihen. (Update: Marc Ziegler hat sich unter der Woche im Spiel gegen Lissabon verletzt und fällt für das Spiel gegen die Eintracht aus.)

Eventuell kommt Nachwuchsmann Bernd Leno, der momentane 3. Mann zum Einsatz. (Leno ist U19 Nationalspieler und ist z.B. mit Marc Andre ter Stegen U17 Europameister geworden.)

Mit Eintracht Frankfurt gesellt sich die momentan schlechteste Rückrundenmannschaft im Abstiegskampf dazu. Ein Punkt und 0:11 Tore in sechs Spielen sprechen für sich. Der Lauf den die Frankfurter, vor allem Theofanis Gekas, in der Hinrunde hatte, ist vorbei. Trifft Gekas nicht, gewinnt Frankfurt nicht. Zu den Offensivproblemen kommen jetzt auch die Probleme in der Defensive. Elf Gegentore spiegeln auch nicht unbedingt eine sichere Abwehr wieder. Anfangs begründete Skibbe dies noch mit den vielen Ausfällen. Doch seitdem Russ, Franz und Vasoski wieder einsatzbereit sind, hat sich auch nichts geändert. Wie auch die Stuttgarter werden die Frankfurter am Wochenende einen Torwartwechsel vollziehen. Gezwungenermaßen, da Oka Nikolov verletzungsbedingt sechs Wochen ausfällt, steht Ralf Fährmann im Tor. Dieser hatte schon zum Ende der Hinrunde einige gute Spiele gemacht. Musste aber dann für den wiedergenesen Nikolov weichen.

Das Topspiel – Bayern München – Borussia Dortmund

Das Topsiel des 24. Spieltages bestreiten am Samstagabend Bayern München und Borussia Dortmund. Die Münchener, die am Mittwoch beim 1:0-Sieg in Mailand ihre Klasse nachgewiesen haben, müssen dieses Spiel gewinnen, damit es überhaupt noch mal eine minimale Chance gibt, Dortmund an der Tabellenspitze anzugreifen bzw. um ihr vorrangiges Ziel, die direkte Champions League Qualifikation, zu erreichen.
Die Dortmunder haben keine Angst vor den Münchnern. Nuri Sahin sagt im Kicker (Printausgabe), dass die Münchener auf einzelnen Positionen in der Offensive vielleicht besser besetzt sind, doch sieht er in seiner Mannschaft das bessere Team, welches den Bayern somit ebenbürtig ist. Druck verspürt Sahin keinen. „Bayern ist immer Favorit, das sind die mit dieser Mannschaft doch immer.“
Beide Mannschaften werden fast in Bestbesetzung auflaufen. Bei den Münchenern ist nur der Einsatz von Pranjic fraglich, bei Dortmund fallen Kagawa und Weidenfeller aus.

Reinhold Yabo – In den Spuren von Mario Götze?

Samstag, 29. Januar 2011

Reinhold „Ray“  Yabo (* 10.02.1992), geboren in Aldenhoven im Kreis Düren, spielt seit 2001 beim 1. FC Köln und durchlief dort sämtliche Jugendmannschaften. Um sich voll auf den Fußball zu konzentrieren besuchte Reinhold Yabo das Kölner Sportinternat.  Er ist das größte Talent im Kader der Kölner. Seitdem sein ehemaliger Jugendtrainer  Frank Schaefer das Amt des Profitrainers übernommen hat, ist Reinhold Yabo noch näher an die erste Elf herangerückt. Sein Profidebüt gab Reinhold Yabo allerdings noch zu Zeiten von Zvonimir Soldo. Unter diesem gehörte er schon zum Profikader.

In jungen Jahren ist Reinhold Yabo schon ein Leader

Reinhold Yabo genießt auch über die Grenzen von Köln hinaus hohe Wertschätzung. Dies wird dadurch deutlich, dass er in den Jahren 2009 und 2010 jeweils die Fritz-Walter-Medaille in Silber für die besten Jugendspieler in den Jahrgängen U17 und U18 erhielt. Die Fritz-Walter-Medaille in Gold ging in diesen beiden an den  Dortmunder Shooting-Star Mario Götze. Diese beiden waren auch mitverantwortlich für den Gewinn der U17- Europameisterschaft 2009. Der damalige U17-Nationaltrainer Marco Pezzaiuoli bezeichnete seinen Kapitän Reinhold Yabo als Leader und Herz des Teams.  Seit 2007 bestritt  Yabo von der U15-U19 Nationalmannschaft 44 Länderspiele und erzielte dabei drei Tore.

Perspektive unter Schaefer

Frank Schäfer sieht in Yabo eine zukünftige Stütze des Kölner Teams. Sollte Yabo, laut Schaefer diese Saison den Sprung in die erste Elf nicht schaffen, so wird er spätestens nächste Saison einer der auffälligsten Spieler bei den Kölnern sein.  Er wird sich einen Platz in der ersten Elf erkämpfen. Zweikampfstark, beidfüßig und mit einem guten Auge verkörpert Reinhold Yabo ideal den modernen Sechser.

Marvin Plattenhardt – Eine Alternative für Pinola?

Freitag, 28. Januar 2011

Bekanntlicherweise haben in Nürnberg  junge deutsche Talente eine Chance auf Einsatzzeiten. Dieter Hecking muss in Nürnberg aufgrund der finanziellen Situation zwangsläufig auf junge und günstige Spieler setzen und diese zahlen es ihm bisher mit Leistung zurück.  Spieler die sich beim 1. FC Nürnberg auf Bundesliga-Niveau durchgesetzt haben, sind Ilkay Gündogan, Mehmet Ekici und Julia Schieber. Mit Marvin Plattenhardt macht sich der nächste Spieler des 1. FC Nürnberg auf den Weg, den Sprung in die Bundesliga zu schaffen.

Schnell hat sich Marvin Plattenhardt etabliert

Im Sommer 2008 wechselte Marvin Plattenhardt (*26.01.1992) aus Reutlingen zum Club. Seit 2008 ist er auch fester Bestandteil der DFB-Junioren-Nationalmannschaften.  2009 holt Marvin Plattenhardt mit der U17-Nationalmannschaft  als linker Verteidiger an der Seite von Marc Andre ter Stegen den Europameistertitel im eigenen Land.  In Nürnberg hat Plattenhardt in der letzten Saison  in seinem ersten A-Jugend-Jahr schon neun Regionalligaeinsäte. In der Saison 2010 / 2011 ist er Stammspieler der Regionalliga-Mannschaft und überzeugt dort auch durch Leistung, welche durch seine stetigen Einsätze in der U19-Nationalmannschaft bestätigt werden.

Ein Spucker bringt Plattenhardt in die Bundesliga

Aufgrund der Spuckattacke von Javier Pinola gegen Bastian Schweinsteiger und der daraus resultierenden Sperre  bestreitet  Marvin Plattenhardt  Ende 2010 seine ersten Einsätze als Profi. In Spielen gegen Dortmund und Hoffenheim deutet Marvin Plattenhardt sein Potenzial an. Als linker Verteidiger bekleidet Plattenhardt eine Position die nicht nur in Deutschland dünn besetzt ist. Mit diesem Backup für Javier Pinola muss sich Dieter Hecking keine Sorgen machen.

Marc Andre ter Stegen – Die neue Nummer 1 am Bökelberg?

Dienstag, 25. Januar 2011

Die schlechste der Abwehr der Liga kommt aus Mönchengladbach. Zwei Torhüter durften sich schon beweisen, doch geändert hat sich nichts. Bekanntlicherweise ist eine Abwehr nur so gut wie ihr Torwart und so wie die Gladbacher Defensive sich in den letzten Wochen präsentiert hat, besteht auf der Position des Torwarts Handlungsbedarf. Ist das die Chance für Marc Andre ter Stegen?

Mit Marc Andre ter Stegen hat Borussia Mönchengladbach eines der größten deutschen Torwarttalente in den eigenen Reihen.

ter Stegen sitzt in den Startlöchern

Seit Rückrundenbeginn sitzt Marc Andre ter Stegen (*30.04.1992) bei Borussia Mönchengladbach auf der Bank und hat nach einer starken Vorbereitung Logan Bailly verdrängt. Marc Andre Ter Stegen, der 2009 mit der deutschen U17-Nationalmannschaft Europameister geworden ist, hat bis zur U19 alle U-Teams durchlaufen. Seit 1996 schnürt sich Ter Stegen seine Schuhe für Borussia Mönchengladbach und kann als wahres Gladbacher Fohlen bezeichnet werden. Es wird kaum einen andere Spieler im Kader der Borussia geben, der sich als zukünftige Identifiktionsfigur wie ter Stegen anbietet. Hier ist auch ein Vergleich zu Manuel Neuer angebracht. Das sind die Spieler, die die Fans sehen wollen.

Traut sich Michael Frontzeck das , was sich andere Bundesligatrainer trauen.

In München setzt Louis van Gaal auf Kraft, in Hannover Mirko Slomka auf Ron Robert Zieler. Warum sollte dann nicht auch Marc Andre ter Stegen ein Chance erhalten? Handeln beide zuvor genannten Trainer nicht aus Not, sondern aus Überzeugung , ist es für Michael Frontzeck vielleicht eine der letzten Möglichkeiten der Abwehr mehr Stabilität zu verleihen, um doch noch eine Chance im Kampf um den Klassenerhalt zu haben.

Ballartistik auf engstem Raum

Donnerstag, 13. Januar 2011

Nicht mal ein Quadratmeter steht den 22 Akteuren zur Verfügung, die, aufgehängt an verchromten Stahlstangen, auf Torjagd gehen. Aber die Kunststücke, die sie auf engstem Raum mit dem kleinen Kunststoffball verbringen, rauben dem Zuschauer ab und an den Atem. Vorausgesetzt, an der Seitenlinie stehen Experten, die reaktionsschnell an den Stangen drehen.

Bereits vor mehr als 100 Jahren wurden Tischfußballgeräte in Frankreich produziert. Die in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts vom belgischen Produzenten Förster gelieferten Tische missten noch von der Kopfseite her bedient werden. Unter dem Markennamen Kicker – der sogar zum Begriff für die Gerätegattung avancierte – vertreibt auch heute noch ein Unternehmen aus Übach-Palenberg seine Tischfußballspiele.

Wie im richtigen Kick geht es auch beim Tischfußball hart zur Sache. Da versucht der Anfänger, mangelnde Technik durch Kampf mehr als wettzumachen, bringt die Stangen zum rotieren, stößt und zerrt an ihnen, so dass eigentlich die Rote Karte fällig wäre.

Massives Mittelfeld und Dreier-Sturmreihe

Aber es gibt beim Kicker auch die feinere Gangart. Da läuft der Ball perfekt durch die eigenen Reihen, da dirigiert der Torwart seine Hintermannschaft, und das massive Mittelfeld – an der dritten Stangen hängen immerhin fünf Spieler – schafft immer wieder den entscheidenden Pass auf die drei Sturmspitzen.

Dabei erweisen sich Kicker als äußerst robuste Spielautomaten. Viele der aufgestellten Geräte haben 20 Jahre und mehr auf dem Buckel. Lediglich wegen Verschleißerscheinungen müssen – fast schon wie im richtigen (Fußball)leben – mal ein paar der Püppchen ausgetauscht werden.

Längst kicken die Tischfußballer mit ihren Lieblingsmannschaften, denn Standardrot und blau wurde durch die deutschen Topteams, aber auch die großen Nationalmannschaften ergänzt. Eine clevere Marketingidee, die zusätzlich Geld in die Kassen der Hersteller spülte. Experten schätzen, dass in Deutschland weit über 60.000 Kicker aufgestellt sind. Es gibt verschiedene Turnierserien, zu denen sich in der Regel mehrere hundert Teilnehmer einfinden. Das Spiel am Kicker jedenfalls hat viel Tradition, begeistert Jung und Alt, und auch die Damen mischen kräftig mit.

Michael Rensing neuer FC-Torwart

Dienstag, 21. Dezember 2010

Michael Rensing ist zurück – Laut sport1.de-Informationen ist Michael Rensing neuer Torwart des 1. FC Köln. Der frühere Münchener, der sich bis vor kurzem bei einem Bezirksligisten fit hielt, ersetzt in der Winterpause den Torwart-Oldie Faryd Mondragon im Kölner Tor.

Michael Resing anstatt Pröll oder Eilhoff

Bisher war nur von Markus Pröll und Dennis Eilhoff als Nachfolger von Mondragon (fussball-insider: “Wer wird neuer Torwart beim 1. FC Köln?” im Gespräch.
Zumal Michael Rensing selbst immer wieder den Wechsel zu einem Topclub forciert hatte.

Welche Rolle der neue FC-Sportdirektor Volker Finke bei der Verpflichtung von Michael Rensing gespielt hat, ist offen.

Was macht Marc Bosman? Nach dem Bosman-Urteil

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Marc Bosman ist ein Name, den eigentlich jeder Fußball-Interessierte kennt.
Doch Marc Bosman wurde nicht wegen seiner fußballerischen Fähigkeiten berühmt, auch wenn er so manchen Club-Bossen schlaflose Nächste bereitete.

Marc Bosman war der große Revolutionär des Profi-Fußballs.

Durch die Klage des Durchschnitt-Kickers Marc Bosman wurde das damalige Vertragssystem gestürzt.

Das Bosman-Urteil war ein Glücksfall für Spieler und Berater.
Doch Marc Bosman hat sein persönliches Glück nicht gefunden: Bosman lebt heute von 700 € monatlich.

Im Gespräch mit sport1.de erklärt Marc Bosman, seine persönlichen Folgen des Bosman-Urteils und seine heutige Lebenssituation.

Unserer Meinung nach war das Bosman-Urteil ein Gewinn für den modernen Fußball…
Wie seht Ihr das?

Wer wird neuer Torwart beim 1. FC Köln? Ex-Keeper Mondragon geht in die USA

Donnerstag, 09. Dezember 2010

Die Spaßen pfiffen es schon lange von den Dächern:

Der noch in der letzten Spielzeit so hochgelobt FC-Torwart wird die Domstädter in der Winterpause verlassen.
Es zieht den Kolumbianer Mondragon, der seit seinem Nationalmannschaftscomeback in Ungnade gefallen ist, wohl in die USA (kicker-Artikel: Mondragon nach Philadelphia.

Unabhängig davon, ob Torwart Mondragon den 1. FC Köln ablösefrei verlässt oder nicht: Der FC braucht einen neuen Torwart…

Wer wird neuer Torwart beim 1. FC Köln?

Schon vor langer Zeit war Dennis Eilhoff von den sportlich & finanziell stark angeschlagenen Arminen aus Bielefeld ein Mann für die vakante Torwart-Position.
Doch damals scheiterte der Wechsel an der hohen Ablöse für den sportlich sehr überzeugenden Eilhoff.

Andere Möglichkeit – Ein alter Bekannter

Als ehemaliger Torwart des 1. FC Köln bietet sich auch eine Verpflichtung von Markus Pröll an, der sich derzeit in Leverkusen fit hält, weil sein Vertrag bei Eintracht Frankfurt nicht verlängert wurde und mit Nikolov & Fährmann zwei gute Keeper zur Verfügung stehen.

Für Pröll spricht, dass der 1. FC Köln sowieso seinen Nachwuchs-Torwart Thomas Kessler von St. Pauli zurückholen kann.
Somit hätte man eine solide Nummer zwei in der Hinterhand und mit Kessler eine Identifikationsfigur aus der eigenen Jugend, was dem 1. FC Köln sehr gut tun würde, um auch ein wenig den Druck von Lukas Podolski zu nehmen.

Fangunst könnte den Ausschlag für den neuen Torwart geben

Der gute Stand bei den Fans des 1. FC Köln könnte für den ehrgeizigen Pröll allerdings den Ausschlag geben…
Gegen Pröll als neuer FC-Torwart spricht allerdings, dass er sehr verletzungsanfällig ist.

Wir sind gespannt… :)

Nach Sergio Ramos Ausraster: Leidet der Teamspirit der spanischen Nationalmannschaft unter dem El Classico?

Mittwoch, 01. Dezember 2010

Das El Classico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid war nicht nur das Duell zweier Erzrivalen und der momentan wohl besten Club-Mannschaften der Welt. Es standen sich auch einige Welt- & Europameister gegenüber, die sonst das gleiche -nämlich das spanische- Trikot tragen. Bei der Szene zum Platzverweis von Sergio Ramos kam es zu unschönen Szenen zwischen eben jenen Nationalspielern. Leidet der Erfolg der Nationalmannschaft unter dem Derby?

Doch was ist genau passiert?

Das Video bietet einen guten Überblick, aber wir möchten die Szenen nochmals einzelnd und mit dem Fokus auf die spanischen Nationalspieler betrachten.

In einem sehr einseitigen Spiel führen die Barca-Weltmeister Victor Valdez, Puyol, Pique, Xavi, Iniesta, Busquets und Villa den Erzrivalen aus Madrid 92 Minuten vor.
Dies sorgt natürlich für Frust bei allen Real Spielern, darunter die spanischen Weltmeister Casillas, Sergio Ramos und Xabi Alonso.

In der Nachspielzeit entlädt sich der ganze Frust:

Sergio Ramos foult Messi brutal von hinten

Sergio Ramos ist die Überlegenheit und das erneute Düpieren durch Leo Messi genug! In vollem Lauf tritt der Messi von hinten um.

Xabi Alonso wirft sich vor Ramos und die heraneilenden Pique und Busquets

Das Handgemenge lässt nicht lange auf sich warten! Immerhin waren dieser rüden Attacke schon viel kleine Nickligkeiten von beiden Seiten vorangegangen.
Xabi Alonso ahnt Böses als er sich vor seine heraneilenden Nationalmannschaftskollegen Pique und Busquets wirft, um Sergio Ramos zu schützen.

Sergio Ramos greift Puyol tätlich an

Geschützt von seinem Teamkollegen Alonso, der einen “Nebenkriegsschauplatz” aufmacht, greift Sergio Ramos seinem Abwehrchef in der Nationalmannschaft Charles Puyol ins Geschicht und stößt ihn zu Boden.

Pique beschimpf Ramos

Der Zorn der Barca-Spieler fokussiert sich immer mehr auf Sergio Ramos.
Gerard Pique ist kaum zu bremsen und muss von seinem eigenen Torwart Victor Valdez zurückgehalten werden.

Sergio Ramos greift Xavi tätlich an

Nach der Tätlichkeit von Sergio Ramos gegen Puyol und der roten Karten vom Schiedsrichter dreht Ramos gen Kabine ab. Xavi, ebenfalls spanischer Weltmeister, gibt ihm wohl noch ein paar passende Worte mit auf dem Weg. Dies veranlasst Ramos zu einem erneuten Griff ins Gesicht seines gegenübers…

Casillas mahnt Pique

Derweil ist auch Real-Torwart und Spaniens Kapitäns Iker Casillas im Getümmel angekommen.
Er ist bemüht die Situation zu schlichten und nimmt sich direkt einmal Gerard Pique vor und mahnt ihn sich rauszuhalten.

Nationalmannschaftskapitän Casillas löst das Rudel auf

Danach stürmt Casillas direkt weiter ins direkte Getümmel und löst gemeinsam mit dem Schiedsrichter das Handgemenge auf.

Doch was bleibt? Verändert sich das Standing von Ramos in der spanischen Nationalmannschaft?

Auf jeden Fall ein fader Beigeschmack… Durch die tätlichen Angriffe von Sergio Ramos gegen seine spanischen Nationalmannschaftskollegen ist Ramos Postion in der Nationalmannschaft gefährdet, zumal er sich mit Wortführern wie Puyol, Pique und Xavi angelegt hat.

Ramos, der generell als schwieriger Charakter gilt, war in der Nationalmannschaft bisher nicht durch negatives Verhalten aufgefallen, allerdings wird der Nationaltrainer del Bosque, der sonst so auf die Harmonie in der Nationalmannschaft bedacht ist, sicher Konsequenzen für Ramos bereithalten.

Fraglich ist nur, ob diese Aktion keinen Keil in die sonst so harmonische spanische Erfolgself treibt.
Denn trotz aller Rivalität unter den Mannschaften präsentierten sich die Spanier immer als sehr funktionierende und abgestimmte Einheit, die der Spaß am Fußball eint.

Es bleibt zu hoffen, dass sich Sergio Ramos im Rahmen der Nationalmannschaft für sein Verhalten entschuldigt und wir weiterhin tollen Fußball von der spanischen Nationalmannschaft zu sehen bekommen… :)

(Bild: Screenshot youtube-Video)

Jose Mourinho für Gelbe Karten-Provokation gesperrt – Hier das Video!

Mittwoch, 01. Dezember 2010

Nun hat es auch “The Special One” erwischt! Der Trainer-Fuchs von Real Madrid, in der Fußball-Szene als Glückskind verschriehen, muss momentan einige Tiefschläge hinnehmen.

Erst das 5:0-Debakel gegen den Erzrivalen vom FC Barcelona und jetzt die offizielle Bestrafung von Seiten der UEFA wegen dessen Anweisung an seine Spieler Xabi Alonso und Sergio Ramos, sich im Champions League-Spiel gegen Ajax Amsterdam noch eine gelbe Karten abzuholen, um im nächsten unwichtigen & letzten Gruppenspiel die Sperre abzusitzen.

So entgeht man einer möglichen Sperre für das Champions League Achtelfinale, für das sich Real in eben jenem Spiel gegen Ajax qualifiziert hat.

Neben Mourinho, der eine Geldstrafe und ein Spiel Sperre in der Champions League aufgebrummt bekam, wurden auch die Spieler Ramos und Alonso, sowie die “Überbringer” der Mourinho-Anweisung (Torhüter Iker Casillas und Ersatztorwart Dudek) mit einer Strafe belegt.

Der Videozusammenschnitt dient als erdrückender Beweis… :)
Oder nicht?

Wir hoffen, dass Mourinho sein “Glück” wiederfindet, denn dann ist der Star-Trainer wohl auch wieder für jeden Spaß zu haben.

Pikant: Mourinho wäre nicht Mourinho, wenn er nicht nach dem Spiel massiv gegen die beiden gelben Karten gewettert und den Schiedsrichter beschuldigt hätte..

Er ist & bleibt nunmal “The Special One”… :)

(Bild: Screenshot youtube-Video)