Mit ‘Export’ getaggte Artikel

Real Madrid – FC Barcelona Übertragung im TV – 10.12.2012

Freitag, 09. Dezember 2011

Die gesamte Fußballwelt blickt mit großer Spannung an diesem Wochenende nach Madrid, wenn im heimatlichen Santiago Bernabeu Stadion Real Madrid den Erzrivalen FC Barcelona zum Gipfeltreffen in der spanischen Premiera Division erwartet.

Mesut Özil (re.) kann von den Deutschen meist nur im DFB-Trikot am TV verfolgt werden

Mesut Özil (re.) kann von den Deutschen meist nur im DFB-Trikot am TV verfolgt werden | Bild: de.wikipedia.org/Steindy

Anders als in den letzten Jahren geht Real Madrid mit den deutschen Nationalspielern Mesut Özil und Sami Khedira als Favorit und Tabellenführer ins Rennen. Trotz einem Spiel weniger besitzt Real Madrid bereits 3 Punkte Vorsprung auf Barca.

Allerdings werden an diesem Wochenende, wie bei jedem anderen Derby die Karten neu gemischt. Spannung ist auf jeden Fall garantiert, auch wenn auf eine TV-Übertragung im deutschen Fernsehen wohl verzichtet werden muss.

Real Madrid – FC Barcelona  auf sky?

Selbst der Pay-TV-Anbieter Sky wird das Duell der Superlative, wie auch alle anderen Spiele der spanischen Top-Liga nicht übertragen.

Ebenso wenig erstaunlich ist, dass trotz deutscher Beteiligung kein öffentlich-rechtlicher Sender die Partie, die erst in den Abendstunden beginnt ausstrahlt.

Clasico im Live-Stream – eine ernstzunehmende Alternative zur TV-Übertragung?

Sicherlich übertragt ein spanischer Pay-TV-Sender, zudem allerdings sehr wenige in Deutschland Zugriff haben werden.  Bleibt die Suche nach Alternativen – zum Beispiel im Internet.

Mit laola1.tv wird seit Jahren bereits ein guter / leistungsfähiger Online-Stream als alternative zur TV-Übertragung angeboten. Bei diesen Berichterstattungen muss man bis auf große Vorberichte bzw. eine Halbzeit-Analyse auf nichts verzichten.

Dabei ist es ratsam den Online-Stream bereits ein paar Minuten vor Anpfiff zu öffnen, um “ein Gefühl” für die Online-Übertragung zu bekommen. Sollte der Stream einmal stottern, was bei großen Zugriffszahlen durchaus einmal vorkommen kann, sollte auf gar keinen Fall der Stream neu-gestartet werden.

Anderenfalls kann nicht sichergestellt werden, dass das Spiel nahtlos verfolgt werden kann.

(Redaktion)

Martin Montoya – Aus Liga 2 in das Weltmeister-Team

Donnerstag, 08. September 2011

Die Nationalmannschaft Spaniens gehört mit der DFB-Elf unbeschritten zu den besten Mannschaften der Welt. Und das nicht erst nach den letzten Turnier-Triumpfen bei EM oder WM.

Trotz der vielen Kritik an der spanischen Liga (“Zweiklassengesellschaft”, “Top-Clubs leben nur von den ausländischen Stars wie Cristiano Ronaldo!”) wird oftmals vergessen, dass Spanien auch im Jugendbereich gute Arbeit leistet und Titel gewinnt. Zuletzt sicherte sich die U19 und die U21 bspw. den Europameister-Titel.

Spanien ist auch bei U19 & U21 das Maß aller Dinge

Auffällig ist, dass wie in der A-Nationalmannschaft auch in den erfolgreichen Jugendmannschaften der FC Barcelona in der Überzahl ist. kicker.de schätzt, dass A-Nationalmannschaft Coach Del Bosque bei der EM 2012 auf nicht weniger als 9 Spielern vom FC Barcelona zurückgreifen wird.

Besonders interessant an dieser Stelle:

Neben dem neuen Shooting der Start der Katalanen Thiago Alcantara wird Del Bosque auch auf Verteidiger Martin Montoya setzen.

Martin Montoya – selbst für Barca-Fans ein Unbekannter

Dabei ist Martin Montoya auch für die Fans vom FC Barcelona ein Unbekannter. Montoya ist Verteidiger und spielt derzeit in Spaniens zweiter Liga in der Barca-Reserve.

Der 20-jährige Montoya ist Rechtsverteidiger und ist in dieser Saison ausschließlich im B-Team zum Einsatz gekommen. Sein Profi-Debüt gab Martin Montoya unter Pep Guardiola Anfang des Jahres 2011 beim 3:0-Sieg von Barca auf der Sonneninsel Mallorca.

Damals kam Montoya in der 85. Minute für den Brasilianer Adriano ins Spiel.

Dani Alves ist Montoyas härtester Konkurrent

Dass Martin Montoya noch nicht mehr Einsätze unter Guardiola feiern durfte, liegt sicherlich nicht an Montoyas Talent, sondern vielmehr an der großen Konkurrenz auf dem Rechtsverteidiger-Posten.

Immerhin steht Barca mit Dani Alves einer der besten Rechtsverteidiger der Welt zur Verfügung, doch Montoyas Chance wird kommen, das glaubt auch Vincente del Bosque.

Immerhin sind die Schwachstellen im Nationalteam ganz klar die Außenverteidiger-Positionen, auf denen Sergio Ramos immer für einen Aussetzer gut ist und kein adäquater Ersatz in Sicht ist.

So spielt Alcantara, eigentlich gerlernter Mittelfeld-Stratege, momentan den rechten Verteidiger…

Systemumstellung auf 3-4-3 könnte Montoya zu mehr Spielzeit verhelfen

Vielleicht kommt Martin Montoya auch die Umstellung des Barca-Systems auf 3-4-3 zu Gute, mit dem Guardiola den Spielmachern Xavi, Iniesta und Rückkehrer Fabregas das System auf den Leib schneidern will.

Denn neben dem altgedienten und verletzungsanfälligen Puyol stehen Guardiola nur wenige wirklich defensiv-geschulte Spieler zur Verfügung. Dani Alves interpretiert seien Rolle ja auch meist offensiver, sodass hier die Chance von Montoya liegen könnte..

(KH)

Lasse Sobiech wechselt nach St. Pauli

Donnerstag, 26. Mai 2011

Eines der größten Abwehr-Talente der Bundesliga, Lasse Sobiech vom frischgebackenen Meister Borussia Dortmund, wechselt zur nächsten Saison auf Leihbasis zum FC St. Pauli.

Bei den Hanseaten soll der kopfballstarke Innenverteidiger Spielpraxis in der zweiten Liga sammeln, da er in Dortmund am Kinderriegel mit Subotic, Hummels kaum Einsatzzeiten bekam und hinter Felipe Santana bei Jürgen Klopp wohl nur Innenverteidiger Nummer 4 zu sein scheint.

Lasse Sobiech, dessen Marktwert transfermarkt.de auf 300.000 Euro beziffert, spielte daher in der letzten Saison ausschließlich Spiele für die BVB-Reserve in der Regionalliga West.

Der aktuelle U21-Nationalspieler Lasse Sobiech kam 2010/2011 auf 23 Einsätze in der Regionalliga.

Warum eine Gleitsichtbrille

Montag, 09. Mai 2011

Wenn man älter wird tritt häufig die sogenannte Altersweitsichtigkeit auf, auch Presbyopie genannt.

Diese entsteht dadurch, dass die Elastizität der Linse nachlässt und sich die Linse daraufhin verhärtet und verdickt, wo sie sich sonst, je nach Entfernung des Objektes unterschiedlich stark wölben kann.
Das hat zur Folge, dass vor allem Probleme beim Arbeiten und Lesen im Nahbereich auftreten.
Ein erstes Anzeichen dafür ist die Gewohnheit, die Zeitung oder das Buch weiter weg zu halten.
Hier kann Ihnen eine Lesebrille bereits Abhilfe schaffen.

Wenn aber bereits andere Augenvorerkrankungen vorhanden sind, wie zum Beispiel Kurzsichtigkeit, auch als Myopie bekannt, ist es ratsam sich für eine Gleitsichtbrille zu entscheiden.
Diese hat den Vorteil das man nicht mehrere Brillen zur Nah- und Fernsicht braucht,sondern nur eine Gleitsichtbrille.
Auch optisch gesehen sind Gleitsichtgläser wesentlich vorteilhafter, als Bifokal- oder Trifokalgläser.
Bifokalgläser zeichnen sich dadurch aus, dass der Bereich für die Nahsicht, sich deutlich im Glas durch eine Trennlinie abzeichnet und eher als ästhetisch unschön empfunden wird.
Während Gleitsichtgläser, wie der Name schon sagt, diese deutliche optische Abgrenzung im Glas nicht haben.

Die ersten Gleitsichtgläser wurden 1959 in Frankreich entwickelt und durch Forschung und moderne Technologien immer weiter verbessert. Es gibt die Gläser in mineralischer Form und aus Kunststoff, wobei Gleitsichgläser aus Kunststoff leichter sind und bei hoher Dioptrienzahl eher zu empfehlen sind.

Ein Gleitsichtglas unterteilt sich in drei Zonen, die obere Zone für die Fernsicht, die mittlere Zone für die Zwischenentfernungen und die untere Zone für die Nahsicht. Die Eingewöhnung an eine Gleitsichtbrille wird oft als sehr viel angenehmer empfunden als bei Bifokalbrillen, da die Zwischenentfernungen, zum Beispiel das Arbeiten am PC- Bildschirm, viel schärfer dargestellt werden.
Jedoch dauert es ein bischen, wie bei jeder neuen Brille, bis sich der Träger an die Gleitsicht gewöhnt hat.
Es kann sein das am Anfang in der mittleren Zone Verzerrungen auftreten, auch das Einschätzen von Entfernung kann am Anfang erschwert sein, aber sobald sich das Auge an die Gleitsichtbrille gewöhnt hat ist sie sehr angenehm zu tragen.

Taschenradios – großer Komfort in kleinem Format

Sonntag, 08. Mai 2011

Taschenradios bieten unzählige Vorteile

Wer auch unterwegs nicht darauf verzichten möchte, mit guter Empfangsqualität Radio zu hören, dem sei ein Taschenradio empfohlen. Dieser beliebte Radioempfänger ist so klein und kompakt, dass er bequem in jede Tasche passt und meist nicht mehr als 150 Gramm wiegt. Taschenradios können sogar mit Ohrhörern benutzt werden, so dass kein anderer, der gerade keine Lust auf Nachrichten oder Musik hat, gestört wird. Natürlich ist ein Taschenradio nicht gleich Taschenradio. Diese transportablen Geräte unterscheiden sich im Design, ihrer Bedienbarkeit und ihrer Ausstattung. Doch damit ein Taschenradio wirklich Spaß macht, sollte es auf jeden Fall einige technischen Qualitäten besitzen: Eine automatische Senderabstimmung, LCD-Display mit Beleuchtung, eine Uhr, eine Batteriekontrollanzeige, Stereo – oder Monosound, Tastensperre, Gürtelhalter und eine UKW-Drahtantenne. Mit all diesen Vorteilen, der großen Auswahl an Ausstattung und der einfachen Transportfähigkeit, ist ein Taschenradio genau das Richtige für alle, die sich unterwegs Musik anhören oder die Nachrichten nicht verpassen wollen. Das wussten die Amerikaner schon 1945, als in den USA das erste Radio für die Tasche der Welt auf den Markt kam und sich seither technisch beständig weiterentwickelt hat. Heute bietet ein Taschenradio alles, um damit komfortabel durch die Welt zu reisen.

Das Trainerkarussell dreht durch! Michael Skibbe in Frankfurt entlassen

Dienstag, 22. März 2011

Nachdem in Schalke, Hamburg und Wolfsburg neue Trainer im Amt sind, hat es jetzt auch Michael Skibbe in Frankfurt erwischt.

Heute Vormittag wurde verkündet, dass die Eintracht und Skibbe ab sofort getrennte Wege gehen. Trotz des 2:1-Erfolges am Wochenende gegen St. Pauli sahen die Verantwortlichen den Negativtrend nicht gestoppt. In der Rückrunde holte die Eintracht in 10 Spielen lediglich 5 Punkte und erzielte dabei nur 3 Tore. „Ausschlaggebend für die Trennung war nach reiflicher Überlegung und intensiver Analyse die negative sportliche Entwicklung von Eintracht Frankfurt in den letzten Monaten. Der Vorstand bedauert diesen Schritt außerordentlich und betont auch die in der bisherigen Zusammenarbeit mit Michael Skibbe erzielten Erfolge und positiven Ergebnisse“, teilte der Klub mit.

Daum zurück in der Bundesliga

Sein Nachfolger steht auch schon fest. Es ist Christoph Daum. „Am morgen Mittwoch wird Christoph Daum als Nachfolger von Michael Skibbe das Training aufnehmen. Herr Daum wird vorerst bis zum Ende der laufenden Saison das Training leiten. Ziel ist es jedoch die Zusammenarbeit über diesen Zeitraum hinaus fortzusetzen“, teilte die Eintracht in ihrer Presseerklärung mit. Daum stellt klar, dass er kein Feuerwehrmann ist, sondern ein Konzepttrainer.

27. Spieltag – 3 Krimis im Keller

Freitag, 18. März 2011

In den letzten beiden Wochen wurde viel über das Trainerkarussell diskutiert, an dem sich fast die halbe Bundesliga beteiligt hat. In München wird Jupp Heynckes wahrscheinlich Louis van Gaal ersetzen. Für Jupp Heynckes Platz in Leverkusen ist Robin Dutt vom SC Freiburg der Favorit. Schalke hat mit Ralf Rangnick seinen neuen alten Trainer vorgestellt, der ab Montag den Trainingsbetrieb leiten wird. Bleibt noch der HSV, bei dem zuerst einmal Michael Oenning das Training leitet. Doch wird ihm keine Chance gegeben dies über die Saison hinaus zu machen. Aktuell hat sich der VfL Wolfsburg hinzugesellt. Nachdem Felix Magath unter der Woche auf Schalke entlassen wurde beziehungsweise gekündigt hat, ist der Weg für Wolfsburg frei, seinen Meistertrainer in die Autostadt zurückzuholen.

Kellerkinder unter sich

Es wird aber auch noch Fußball gespielt. Dabei kommt es am 27. Spieltag zu einer interessanten Konstellation. Die letzten sechs Mannschaften der Tabelle treffen aufeinander. Der 27. Spieltag startet heute Abend mit der Partie Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Kaiserslautern. Am Samstag kommt es zur Partie Eintracht Frankfurt gegen den FC St. Pauli und am Sonntag empfängt der VfB Stuttgart den VfL Wolfsburg. Zwar wird an diesem Spieltag der Abstieg nicht entschieden, doch kann ein Erfolgserlebnis zu diesem Zeitpunkt die nötigen Körner für den Schlussspurt freisetzen.

Die Qual der Wahl für Kurz

Unter Lucien Favre ist ein Aufwärtstrend der Gladbacher zu erkennen. Doch nach dem letzten Spiel in Bremen stellt sich die Frage, ob Gladbach die Klasse halten kann. Im Spiel in Bremen spielte nur eine Mannschaft und das waren die Gastgeber, welche es nicht verstanden, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Das Tor in der Nachspielzeit resultierte aus einer Fehlerkette der Bremer, angeführt von Wesley, der den Ball im Mittelfeld verlor und dann unnötig foulte. Favre holte in seinen vier Spielen als Trainer 7 Punkte. Doch die Hypothek aus der Hinrunde ist groß. Mit 23 Punkten beträgt der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze schon 5 Punkte. Um die Klasse zu halten, sollten mindestens 35 Punkten notwendig sein. Was zu bedeuten hat, dass Gladbach noch vier seiner letzten acht Spiele gewinnen müsste. Ob dies gelingt?

In Kaiserslautern konnte am letzten Spieltag der freie Fall gestoppt werden. Nach jeweils vier Unentschieden und Niederlagen in der Rückrunde, gelang gegen den SC Freiburg in letzter Minute der erste Rückrundenerfolg. Mit Nemec und Hoffer trafen beide Stürmer. Dies eröffnet für Trainer Marco Kurz mehrere Optionen, da auch der in der Hinrunde so erfolgreiche Lakic wieder zur Verfügung steht. Im Tor wird Kevin Trapp wieder durch Stammtorwart Tobias Sippel ersetzt.

Letztes Spiel für Skibbe?

Am Samstag ist St. Pauli zu Gast in Frankfurt. Die Eintracht ist die schlechteste Rückrundenmannschaft der Bundesliga. Zwei Punkte in neun Spielen zeigen den Trend eindeutig an. Es geht abwärts. Zwar wurde am letzten Spieltag durch Georgios Tzavellas das erste Tor der Rückrunde erzielt. Doch reichte dieses auch nicht zum ersten Dreier in diesem Jahr. Michael Skibbe hat mit Heribert Bruchhaben zwar einen Vorgesetzten, der in seiner 20-jährigen Tätigkeit im Profigeschäft erst einen Trainer vorzeitig entlassen hat. Doch auch Skibbe kennt die Gesetze des Marktes. Ausschlaggebend ist der Erfolg und der bleibt momentan aus. Am letzten Spieltag saß Frankfurts Toptorjäger der Hinrunde Theofanis Gekas erstmals auf der Bank. Für ihn stürmte Amanatidis. Dieser blieb auch ohne Torerfolg. Von der stabilen Eintracht aus der Hinrunde ist nicht mehr viel zu sehen. Die Spieler wirken gehemmt, gingen sie doch in der Hinrunde noch davon aus, zum Saisonende klar in der oberen Tabellenhälfte zu stehen. Es wirkt so, als seien die Spieler mit der jetzigen Situation überfordert und würde sich selbst einen zu großen Druck auferlegen. Hinzu kommt, dass Ralf Fährmann nicht an seine guten Leistungen anknüpft, die er in der Hinrunde gezeigt hat. Als er erstmals Oka Nikolov vertrat. Ein unsicherer Torwart, eine wackelige Abwehr und ein ungefährlicher Torwart sind eigentlich die Attribute mit denen man einen Absteiger beschreibt.

Auf St. Pauli hingegen ist man sich seit Anfang der Saison bewusst, dass man bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg spielt. Holger Stanislawski sitzt fest im Sattel und würde auch nicht im Falle des Abstieges entlassen. Dieser scheint momentan nicht so unwahrscheinlich. Fallen doch mit Zambrano, Rothenbach, Moreno und Oczipka alle Spieler der Viererkette bis zum Saisonende aus. Aushilfsweise hilft Finn Bartels als Außenverteidiger aus, doch fehlt dieser somit in der Offensive. Seit dem Derbysieg gegen den HSV am 23. Spieltag gab es für die Hamburger vier Niederlagen. Diesen Trend geht es nun gegen die ebenfalls erfolglosen Frankfurter zu stoppen. Hoffnung macht Stanislawski die Rückkehr von Matthias Lehmann der das Offensivspiel wieder ankurbeln soll.

Der Trend spricht für Stuttgart – Doch was vermag Magath?

Am Sonntag treffen in Stuttgart zwei Mannschaften aufeinander, die niemand im Abstiegskampf erwartet hat. Die Stuttgarter die den Substanzverlust durch die Abgänge von Lehmann und Khedira zunächst nicht kompensieren konnten und die Wolfsburger, die mit dem Meisterkader von 2009 nichts mehr gemein haben. Der Trend spricht für Stuttgart. Die letzten drei Spiele wurden gewonnen. Zwar waren es teilweise glückliche Siege, doch auch diese zählen. Wolfsburg hingegen verlor sechs seiner letzten sieben Spiele. Bruno Labbadia hat es geschafft aus den Spielern der Stuttgarter wieder eine Einheit zu formen und mit diesen den Abstiegsplatz, den sie lange innen hatten, zu verlassen. Ulreich hatte die letzten beiden Spiele nachdem er schon aussortiert war, überragend gehalten und selbst die Doppelsechs mit Kuzmanovic und Gentner erfüllt ihre Aufgabe. Das Problem mit dem alle Trainer diese Saison in Stuttgart zu kämpfen hatten, sind die Verletzungen. Bruno Labbadia werden an diesem Spieltag, Cacau, Boulahrouz, Funk, Boka und Ziegler sowie die gesperrten Delpierre und Harnik nicht zu Verfügung stehen.

In Wolfsburg hingegen vermag Pierre Littbarski es nicht, aus der Ansammlung von Einzelkönnern ein Team zu formen. Die Schuld liegt in den Augen der Fans hauptsächlich an Manager Dieter Hoeneß, der trotz Millioneninvestitionen nicht in der Lage war, ein Team zusammenzustellen, dass im sich im oberen Drittel der Tabelle festsetzt. Mit der Verpflichtung von Steve McLaren hat Hoeneß kein glückliches Händchen bewiesen und dann noch zu lange an ihm festgehalten. Mit Diego wurde ein Spieler verpflichtet, der jederzeit ein Spiel alleine entscheiden kann. Doch diese Qualitäten zeigt er in Wolfsburg kaum. Schalten die Gegner Diego aus, ist Wolfsburg handlungsunfähig. Darauf hat die Führung des VfL Wolfsburg nun gehandelt. Laut Informationen des Kicker wird heute Nachmittag Felix Magath als neuer Trainer vorgestellt. Was mit Pierre Littbarski passiert ist unklar. Klar ist wohl hingegen, dass Magath wieder in Doppelfunktion bei den Wolfsburgern tätig sein wird. Somit ist kein Platz mehr für Dieter Hoeneß. Laut dem Kicker sollem sich Aufsichtsrat und Geschäftsführer Hoeneß auf eine einvernehmliche Trennung geeinigt haben.

Champions League-Achtelfinale – Auf welchem Sender im TV zu sehen?

Dienstag, 15. März 2011

Im Champions League Achtelfinale geht es heute & morgen erstmals “um die Wurst”…

Der deutsche Meister FC Bayern München muss heute in der heimischen Allianz-Arena gegen den Titelverteidiger Inter Mailand ran. Durch das Last-Minute-Tor von Mario Gomez gehen die Bayern mit einem leichten Vorteil ins Rennen.

Zu sehen ist das Duell heute abend 20:45 Uhr exklusiv auf sky.

Ebenso wie das Duell zwischen Manchester United und den Außenseitern aus Marseille – die Franzosen haben sich bisher als harte Nuss erwiesen und stellen die Jungs um Wayne Rooney vor eine schwere Aufgabe.

Morgen greifen mit Mesut Özil und Sami Khedira zwei weitere Deutsche ins CL-Geschehen ein.

Das Spiel von Real Madrid gegen Olympique Lyon wird dabei im deutschen Free-TV übertragen.

26. Spieltag –Wer springt noch auf das Trainerkarussell auf?

Freitag, 11. März 2011

Im Mittelpunkt des 26. Spieltages stehen die Trainer. In dieser Woche wurde aus München und Hamburg gemeldet, dass deren Trainer Louis van Gaal und Armin Veh nur noch bis zum Saisonende tätig sein werden. Auf Schalke ist durchgesickert, dass sich der Aufsichtsrat von Schalke gegen Felix Magath ausgesprochen hat und sich von diesen spätestens zum Saisonende trennen möchte. Bisher gab es jedoch noch keine offizielle Bestätigung.

Hat Schalke die Katze im Sack geholt?

Kann man einen Trainer entlassen, der die Mannschaft ins DFB-Pokalfinale und ins Champions-League-Viertelfinale geführt hat? Auf Schalke sieht es so aus. Jedoch sollten die Entscheidungsträger jetzt nicht den Anschein zulassen, dass Sie mit Felix Magath die Katze im Sack geholt hätten. Es ist bekannt, dass Magath seine Mannschaften durch eine hohe Fluktuation von Zu- und Abgängen zusammenstellt. Ebenfalls ist es nicht neu, dass Felix Magath einen sehr autoritären Führungsstil pflegt. In Wolfsburg hatte Magath jedoch den Vorteil, dass mit dem VW-Konzern ein potenter Geldgeber zur Verfügung stand, der Magath seine Wünsche fast bedingungslos erfüllt hat. Dieses führte schließlich zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Im ersten Jahr auf Schalke hat Magath eine Mannschaft zur Vizemeisterschaft geführt, die aus einer stabilen Defensive die Siege mit relativ wenig Einsatz nach vorne eingefahren hat und sich auf ausschließlich auf die Meisterschaft konzentrieren konnte. Doch dieser Erfolg wurde ihm im zweiten Jahr zum Verhängnis. Die Abgänge von Bordon, Rafinha, Westermann und Kuranyi wurden ihm vorgeworfen. Doch gehörten diese vier zu den Großverdienern und haben das Schalker Gehaltsgefüge sehr belastet. In der jetzigen Saison hat Magath wieder einen Menge Spieler verpflichtet sowie abgegeben. Sein Ziel war es aus einer reagierenden Mannschaft eine agierende Mannschaft zu formen. Immer hat er erwähnt, dass das Zeit braucht, da Verteidigen halt einfacher als Angreifen ist. Sein großes Ziel war der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2013. Jetzt steht Magath vor dem Rauswurf.

Hat Schalke denn nicht aus seinen Fehlern gelernt?

Viele nachweislich gute Trainer hatten auf Schalke das Sagen. Mit Jupp Heynckes hatte Schalke einen erfahrenen und konsequenten Trainer, mit Mirko Slomka und Ralf Rangnick zwei Trainer die für eine Spielphilosophie stehen und Mike Büskens einen, der aus dem eigenen Lager kommt und bei den Fans ein hohes Vertrauen besitzt. Bis Rangnick auf Rangnick sind alle Trainer momentan aktiv und mir Teams Bayer Leverkusen, Hannover 96 und Greuther Fürth erfolgreich. Alle diese Trainer hatte Schalke gehen lassen. Vielleicht sollten sich die Funktionäre auch selbst hinterfragen.

Van Gaal und Veh auf Abschiedstour

Am Samstag kommt es in München zum Aufeinandertreffen der Trainer die sich auf Abschiedstour durch die Bundesliga befinden. Wenn Bayern München auf den Hamburger SV trifft, stehen sich auch zwei Krisenklubs gegenüber. Doch lassen sich die beiden Situationen nicht vergleichen. In München ist es der fehlende sportliche Erfolg, sowie unterschiedliche Meinungen über die Spielweise, die für Unmut und das Ende von van Gaal gesorgt haben. Jedoch würden Siege in den nächsten Spielen und das Erreichen der Ziele in Champions League und Meisterschaft für eine zwischenzeitliche Ruhe sorgen. Vorstand und Entscheidungsträger sind hier auf einer Wellenlänge.
In Hamburg liegt die Krise nicht nur an der sportlichen Talfahrt, sondern vor allem an den Unruhen im Vorstand und Aufsichtsrat. Das konzeptlose Verhalten aller Beteiligten macht die Hamburger momentan zur Lachnummer der Liga. Zur neuen Saison steht der HSV ohne Trainer da, auslaufende Spielerverträge wurden bzw. konnten aufgrund der ungewissen Zukunft bisher nicht verlängert werden und welcher Berater wird seinem Spieler empfehlen nach Hamburg zu wechseln, wenn niemand weiß, wie es dort weitergeht. Machtpossen und Eitelkeiten sind der Auslöser der Krise. Der zum Jahresende auslaufende Vertrag von Bernd Hoffmann wird nicht verlängert. Dies allein ist noch kritikwürdig. Doch ist dem scheidenden Vorstandsvorsitzenden kein Nachfolger in Sicht. Häufig hat man das Gefühl, dass in Hamburg gehandelt und dann erst nachgedacht wird, was die Folgen sind.

Wer sind die Nachfolger?

Alle diese Meldungen sind natürlich der Nährboden für Spekulationen, welche Trainer die freiwerdenden Posten übernehmen können. In München wird der Name Jupp Heynckes gehandelt. Dieser hat seinen Vertrag in Leverkusen noch nicht verlängert und besitzt in München eine große Lobby. Doch stellt sich die Frage, ob Heynckes nur eine Übergangslösung sein soll, für die große Lösung 2012. Diese ist Joachim Löw. Heynckes wird sich zwischen dem 20. und 27. März äußern, ob er seinen Vertrag in Leverkusen verlängert. Sollte Heynckes seinen Vertrag nicht verlängern, wäre Robin Dutt vom SC Freiburg ein Kandidat für den Trainerposten in Leverkusen.

Er kann eine Spielphilosophie umsetzen und mit jungen Leuten arbeiten, was er diese Saison in Freiburg unter Beweis stellt. In Hamburg hingegen ist noch alles offen. Denn wer soll jetzt entscheiden, wer das Traineramt übernehmen soll. Der zukünftige Sportdirektor Frank Arnensen sitzt in London und kann den Entscheidungsprozess nur aus der Ferne begleiten. Den restlichen Entscheidungsträgern fehlt es an Fußballkompetenz. Vielleicht kommt Felix Magath zurück an die Elbe, wo er seine ersten großen Erfolge als Spieler gefeiert und seine ersten Schritte als Manager gemacht hat. Im Gegenzug wird auf Schalke Armin Veh gehandelt, sitzt doch mit Horst Heldt sein ehemaliger Chef aus Stuttgart im Management von Schalke.

Die besten Tore des Spieltags – KW8

Sonntag, 27. Februar 2011

An dieser Stelle berichtet die fussball-insider.de-Redaktion über die schönsten Tore des Spieltags aus allen Ligen der Welt.

An erster Stelle steht der Treffer von Pato im Spiel des Tabellenführers aus Italien – AC Mailand – gegen Chievo Verona.
Der eingewechselte Pato ließt die komplette Hintermannschaft alt aussehen und überstrahlte so einmal mehr die Milan Superstars Ibrahimovic und Robinho.

In der Bundesliga führt wohl kein Weg an Lukas Podolskis Treffer gegen den SC Freiburg vorbei: