Die größte Sorgen der WM-Kritiker waren neben der Sicherheit von Mannschaften & Fans die weitere Nutzung der entstandenen Infrastruktur.
Während der Weltmeisterschaft gab es keine gravierenden Zwischenfälle wie z.B. beim Afrika-Cup und nach Handelblatt-Informationen wurden wohl auch schon positive Ergebnisse im Bereich der weiteren Nutzung der Stadien erzielt:
In Kapstadt tragen die ansässigen Erstligisten Vasco da Gama und Ajax Cape Town zu Saisonbeginn am 27. August ihre Meisterschaftsspiele nacheinander im Green Point Stadium aus.
Allerdings wird das Stadion nicht das gleiche sein, wie jenes, das die Zuschauer beim letzten WM-Spiel (Deutschland-Uruguay) gesehen haben: Der umgerechnet 420 Mill. Euro teure Fußball-Palast soll nach Angaben des Handelsblattes nur rund 55 000 Besuchern Platz bieten – bei einem ursprünglichen Fassungsvermögen von von 66 600. Doch diese angestrebte Kapazität reicht für die südafrikanische Profiliga aus. So rechnen laut Clubangaben Vasco und Ajax man zum Saisonstart mit 40 000 Zuschauer.
Rugby-Club und ein weiterer Fußball-Verein sollen Stadion nach der WM weiter füllen
Die Sportveranstaltungen bleiben die Hoffnnung der Stadionbetreiber. So soll neben einem weiteren Profi-Fußballverein ein Top-Klub aus Südafrikas populärer Rugby-Meisterschaft in der Stadt im Kapstadter Stadion sein neues Zuhause finden.
Ein solche Fülle an Nutzungsmöglichkeiten bietet sich allerdings nur in Kapstadt: In anderen WM-Städten sind nicht so viele oder gar keine Spitzenclubs ansässig. In Polokwane und Nelspruit ist der Leerstand der Stadien daher sehr wahrscheinlich.



