Archiv für die Kategorie ‘Talente’

Matthias Ostrzolek – „Bochum, ich komm aus dir“

Donnerstag, 28. April 2011

Kaum ein Bochumer Spieler lebt den Hit von Herbert Grönemeyer mehr als Matthias Ostrzolek. Matthias Ostrzolek wurde am 05.06.1990 in Bochum geboren und durchlief seit 1997 von der F-Jugend an, alle Jugendmannschaften des VfL Bochum.

Matthias Ostrzolek – Mehr Bochum geht nicht

Sein Profidebüt gab Matthias Ostrzolek im November 2010. Friedhelm Funkel hatte Matthias Ostrzolek in der Reservemannschaft beobachtet und für gut befunden, so dass er am 16. Spieltag gegen den VfL Osnabrück zu seinem Profidebüt kam. Seit dem ist Matthias Ostrzolek nicht mehr aus Startelf wegzudenken. Als linker Verteidiger hält er die gegnerischen Angreifer in Schach und beackert die linke Seite auch offensiv. Laut Friedhelm Funkel helfen Matthias Ostrzolek dabei vor allem seine Schnelligkeit, Ballsicherheit und seiner starker linker Fuß.

Trainingsplatz statt Hörsaal

Eigentlich hatte Matthias Ostrzolek  nicht mit so einem rasanten Aufstieg gerechnet. Selbst in der zweiten Mannschaft saß er zumeist nur auf der Ersatzbank. Weshalb er sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum-Querenburg auch nicht schleifen ließ. Doch jetzt ist es soweit, dass er sein Studium für den Profifußball unterbrechen wird. Leistungssport und ein Präsenzstudium lassen sich für Matthias Ostrzolek nicht vereinbaren. Ab jetzt wird sich auf den Profifußball konzentriert. In Bochum hat Matthias Ostrzolek seinen Stammplatz schon sicher. Seine aktuell guten Leistungen sind dem DFB auch nicht verborgen geblieben. Im März absolvierte Matthias Ostrzolek gegen Italien und die Niederlande seine ersten Spiele für die U21-Nationalmannschaft. Nachdem Matthias Ostrzolek, auch für sich überraschend, so schnell den Sprung zu den Profis geschafft hat, gilt die jetzige Konzentration dem Aufstieg in die Bundesliga. Sollte der VfL Bochum den FC Augsburg nicht mehr abfangen können besteht die Möglichkeit über die Relegation den Sprung in die Bundesliga zu schaffen. Es wäre der nächste Schritt in der Karriere von Matthias Ostrzolek, der zu dem rasanten Aufstieg der letzten Monate passen würde.

Torwartkarussell folgt dem Trainerkarussell

Mittwoch, 20. April 2011

Nachdem Manuel Neuer heute in einer Pressekonferenz verlauten ließ, dass er seinen 2012 auslaufenden Vertrag nicht verlängert, verdichten sich die Anzeichen, dass Neuer in der nächsten Saison das Tor des FC Bayern München hüten wird. Glaubt man den einschlägigen Medien, wird nur noch um die Ablöse gefeilscht. Als Ablöse stehen 20 Millionen Euro im Raum. Damit würde zumindest die Planstelle in München bekleidet. Doch was passiert bei den anderen Vereinen?

Wohin geht Kraft?

Wer wird  Nachfolger von Neuer auf Schalke. Anfangs war Thomas Kraft im Gespräch. Das Münchener Torwarttalent, das in seinen drei Monaten als Stammtorwart  schon Höhen wie Tiefen durchgemacht hat, ist zum Saisonende ablösefrei und somit ein interessanter Kandidat für andere Vereine.  Kraft wäre ebenso ein Kandidat für Hertha BSC Berlin sowie den Hamburger SV. Wobei beim HSV Jaroslav Drobny auf der Bank sitzt. Nach dem feststehenden Abgang von Frank Rost zum Saisonende wird Drobny, der in Berlin seine Bundesligatauglichkeit schon nachgewiesen hat, den Platz zwischen den Pfosten nicht kampflos räumen.

Wiese nach Schalke?

Auf Schalke ist Tim Wiese ein Kandidat als neue Nummer  1.  Auf Nachfragen weicht Wiese aus. Erst einmal will Wiese mit Bremen den Klassenerhalt schaffen. Was danach passiert, hält Wiese offen.  Ein Treuebekenntnis klingt anders. Sollte Wiese Bremen verlassen, stellt sich die Frage wer in Bremen in der kommenden Saison das Tor hütet. Sebastien Mielitz, der in dieser Saison schon einige Male für Wiese eingesprungen ist, hat sein Talent angedeutet. Doch stellt ist offen, ob Mielitz auch die Konstanz besitzt. Ein anderer Kandidat ist Ron Robert Zieler, der seit Rückrundenbeginn das Tor von Hannover 96 hütet und bis dato eine konstante und gute Rückrunde spielt. Jedoch ist es fraglich, ob Hannover Zieler gehen lässt.

Wird Adler der Nachfolger von Edwin van der  Saar?

Ebenso offen ist die Personalie Rene Adler, der bei Bayer Leverkusen, eine Ausstiegsklausel für Manchester United besitzt. Nachdem Manuel Neuer wohl nach München wechselt und Edwin van der Saar zum Saisonende seine Karriere beendet, gehen Sir Alex Ferguson die Alternativen aus.

Das Jahr der Torwartwechsel

Neben den Spekulationen für die neue Saison, gab es in dieser Saison so viele Torwartwechsel  wie selten zuvor. Selten waren Sperren und Verletzungen ausschlaggebend. In Köln beerbte Michael Rensing Faryd Mondragon, der in die USA wechselte.  Der Abgang Mondragons, der in dieser Saison auch nicht mehr der Rückhalt der Vorjahre war, sollte sich für die Kölner als Glückfall erweisen. Mit Michael Rensing haben die Kölner einen Topspieler verpflichtet. In München noch am eigenen Ego und Druck gescheitert, gehört Rensing in der Rückrunde zu den besten Torhütern der Bundesliga. Auch Mirko Slomka und Marco Kurz haben ohne Not den Torwart gewechselt. In Kaiserlautern hat Kevin Trapp mit Tobias Sippel ein anderes Torwarttalent aus der Talentschmiede von Gerry Ehrmann verdrängt.

In Stuttgart wurde Sven Ulreich Nachfolger von Jens Lehmann. Als Ulreich allerdings von Bruno Labbadia auf den Routinier Marc Ziegler setzte profitierte Ulreich von dessen Verletzung im Europacup. Seit dem er wieder die Nummer 1 im Stuttgarter Tor ist, hat sich Ulreich nichts zu Schulden kommen lassen.

Unzufrieden ist man in Frankfurt und Wolfsburg mit seinen Torhütern, weder Oka Nikolov, noch Ralf Fährmann konnten diese Saison Bundesligatauglichkeit nachweisen. In Wolfsburg kämpft Diego Benaglio mit Verletzungen und Formschwächen.  In St.Pauli  kamen diese Saison schon drei Torhüter zum Einsatz. Nachdem Thomas Kessler zum Saisonbeginn Matthias verdrängt hatte, stand zwischendurch Benedikt Pliquett im Tor. Momentan ist Stanislawski weder mit Kessler noch mit Pliquett zufrieden, so dass die Möglichkeit besteht, dass Hain am nächsten Spiel zwischen den Pfosten steht.

Zuletzt wurde in Mönchengladbach der Torwart gewechelt. Auf die glücklosen Christopher Heimeroth und Logan Bailly folgt mit Marc Andre ter Stegen, eines der größten Torwarttalente in Deutschland.

Tolgay Arslan – Rückschritt als Karrieresprung

Mittwoch, 13. April 2011

Tolgay Arslan (*16.08.1990) sorgt momentan im offensiven Mittelfeld von Alemannia Aachen für Furore. Das erste Mal für Aufsehen sorgte Tolgay Arslan allerdings, als er nach der Saison 2008 / 2009 von Borussia Dortmund zum Hamburger SV wechselte. Als überragender Spieler in der A-Jugend des BVB sah Tolgay Arslan eine bessere Perspektive in Hamburg. Jürgen Klopp zeigte ihm zwar eine Perspektive in der ersten Mannschaft auf. Doch die Gespräche mit Dietmar Beiersdorfer und Martin Jol überzeugten Tolgay Arslan.

Explosion in der Jugend

Tolgay Arslan wechselte 2003 als C-Jugendlicher von Grün Weiß Paderborn zu Borussia Dortmund und durchlief in Dortmund die Jugendakademie. Eine Leistungsexplosion gelang Tolgay Arslan in seinem zweiten A-Jugend Jahr in der Saison 2008 / 2009. Mit 30 Toren in 26 Spielen führte Tolgay Arslan den BVB ins Finale um die deutsche Meisterschaft, welches zusammen mit Lasse Sobiech und Mario Götze  gegen den FSV Mainz 05 verloren ging. Seinen Leistungssprung verdankt Tolgay Arslan seinem Trainer Peter Hyballa, der ihm die nötigen Freiheiten gab und Physiotherapeut Bernd Albers, der mit ihm Extraeinheiten absolvierte. Die Stärken von Tolgay Arslan sind das Dribbling und die Technik. Ausbaufähig hingegen sind die Rückwärtsbewegung und die Bewegung ohne Ball. Die Stärken sind auch dem türkischen Fußballverband nicht verborgen geblieben. Tolgay Arslan bestritt im September 2009 ein Spiel für die U21-Nationalmannschaft der Türkei. Doch ließ sich Arslan, der auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, offen noch für den DFB zu spielen. Diesen März hat sich Arslan nun für den DFB entschieden und auch schon sein erstes U20-Länderspiel bestritten.

In Aachen schließt sich der Kreis

In Hamburg schaffte Tolgay Arslan den Durchbruch nicht. Fünf Spiele in der Bundesliga. Ansonsten Spiele in der zweiten Mannschaft, führten dazu, dass sich Spieler und Verein auf eine Ausleihe einigten. Mit der Ausleihe vom HSV zu Alemannia Aachen trifft Tolgay Arslan auf einen alten Bekannten. Trainer der Alemannen ist Peter Hyballa, der Arslan schon in der A-Jugend des BVB trainierte. In Dortmund harmonierten die beiden schon, was Tolgay Arslan den Einstieg in Aachen natürlich erleichterte. Bisher bestritt Tolgay Arslan alle 29 Spiele und hat in diesen 6 Tore und 4 Vorlagen zu Buche stehen. Die Entwicklung von Tolgay Arslan wird die Verantwortlichen des HSV erfreuen. Sieht es doch so aus, als dass mit Ruud van Nistelrooy, Paulo Guerrero, Jonathan Pitroipa und Eljero Elia vier Offensivkräfte die Elbe verlassen werden. Mit einer neuen Führung  und Perspektive beim HSV sollte Tolgay Arslan auch zu mehr Einsatzzeiten als in seiner ersten Saison kommen.

Christian Bickel – Folgt er Marcus Sorg zu den Profis?

Mittwoch, 30. März 2011

In Freiburg sieht man sich als Ausbildungsverein. Junge Spieler aus der eigenen Jugend oder unbekannte Spieler werden  in Freiburg gefördert und gefordert. Unter Volker Finke und Robin Dutt haben viele Spieler in Freiburg den Durchbruch geschafft. Zu nennen sind da Spieler wie Jörg Heinrich und Jens Todt unter Finke. Sowie Demba Cisse und Ömer Toprak unter Dutt.

Um dieses Konzept auch weiter zu führen, haben sich die Verantwortlichen der Breisgauer für eine interne Lösung entschieden. Nachdem der Wechsel von Dutt nach Leverkusen bekannt gegeben wurde, wurde mit Marcus Sorg der Trainer der Regionalliga-Mannschaft vorgestellt, der ab der neuen Saison das Training leiten soll. Dieses eröffnet natürlich für einige junge Spieler, den Sprung zu den Profis zu schaffen. Einer von diesen könnte Christian Bickel sein.

Christian Bickel – Spielmacher mit Torriecher

Christian Bickel (*27.01.1991) wurde in Bad Langensalza geboren und spielte bis zur A-Jugend bei Rot-Weiss Erfurt, bevor er während der Saison 2008 / 2009 nach Freiburg wechselte.

In seiner ersten Saison in Freiburg erreichte Christan Bickel mit der A-Jugend die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Im Halbfinale verlor man allerdings mit 1:3 gegen Borussia Dortmund, die unter anderem mit Mario Götze und Lasse Sobiech antraten. Diese beiden Mannschaften bestritten auch das Finale um den DFB-Junioren-Vereinspokal, in dem die Freiburger das Feld, nach Elfmeterschießen, als Sieger verließen. In der darauffolgenden Saison etablierte sich Christan Bickel und erzielte3 Tore in 25 Spielen in der A-Jugend-Bundesliga Süd / Südwest. Als Belohnung, für seine guten Leistungen, durfte Christian Bickel am 33. Spieltag der Regionalliga Süd sein Debüt im Seniorenbereich geben. In dieser Saison rückte der beidfüßige Spielmacher Christian Bickel in die Zweite Mannschaft der Breisgauer auf und hat sich beeindruckend schnell in der Regionalliga etabliert. Als Stammspieler bestritt Christian Bickel bisher 23 Spiele und erzielte in diesen 10 Tore. (Stand 30.03.2011)

Diese guten Leistungen sind dem DFB auch nicht verborgen geblieben. Im Oktober nominierte U20-Trainer Ralf Minge Christian Bickel und setzte ihn gegen die U20 der Schweiz erstmalig ein. Auch unter dem neuen Trainer Frank Wormuth gehört Christian Bickel dem Kader der U20-Nationalmannschaft an. Sollte Christian Bickel sein Talent weiterhin so abrufen, wird er mit Marcus Sorg, nächste Saison, sicherlich einen Fürsprecher finden, der ihm zu den ersten Einsätzen in der Bundesliga verhelfen wird.

Shawn Parker – Ist Andreas Schürrle sein Vorbild?

Mittwoch, 23. März 2011

In Mainz hat Thomas Tuchel die Balance zwischen jung und alt gefunden. Eine stabile Ache um Heinz Müller, Nikolce Noveski und Elkin Soto führt die jungen Wilden auf dem Spielfeld an.

Die jungen Wilden um die Neu-Nationalspieler Andreas Schürrle und Lewis Holtby haben diese Saison einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Das junge Spieler auch mal in ein Formtief fallen ist normal. Doch überzeugte Schürrle in den letzten Wochen seine Kritiker mit guten Leistungen. Schürrle wird am Ende der Saison nach Leverkusen wechseln und Lewis Holtby wird mit großer Wahrscheinlichkeit nach Schalke zurückkehren. Dadurch wird Thomas Tuchel gezwungen sein, seine Offensive neu zu formieren, da Adam Szalai auch noch bis zur neuen Saison ausfällt und es noch nicht klar ist, wann er wieder voll einsatzfähig ist. Ein Talent aus den eigenen Reihen, das den Sprung in die Bundesliga schaffen könnte ist Shawn Parker.

Shawn Parker – Tore sind garantiert

Shawn Parker (*07.03.1993) wurde in Wiesbaden geboren ist damit ein Junge aus der Region. Zurzeit ist Shawn Parker für die A-Jugend von Mainz 05 am Ball. Als Mittelstürmer kommt Shawn Parker seiner Plicht auch nach. In bisher 13 Saisonspielen war Parker achtmal erfolgreich. Ebenso ist Parker auch Bestandteil der deutschen U18-Nationalmannschaft. In bisher 28 Spielen für die deutschen U-Mannschaften war Parker 16-mal erfolgreich. Schon im März 2010 verlängerten die Mainzer Verantwortlichen den Vertrag von Shawn Parker bis 2014. Sollte Parker seine Leistungen aus der A-Jugend und der Nationalmannschaft bestätigen, wird er mit Sicherheit zur neuen Saison eine Chance bekommen. Für eine jungen seiner Klasse wird die Vorbereitung auf die neue Saison sicherlich ein Sprungbrett sein, um sich zumindest ins Blickfeld der Profimannschaft zu spielen. Als Beispiel aus den eigenen Reihen kann ihm Andreas Schürrle dienen, der auch den direkten Sprung von der A-Jugend in die Bundesligamannschaft geschafft hat.



Lasse Sobiech – Jung und Talentiert, typisch Dortmund

Mittwoch, 16. März 2011

Jürgen Klopp setzt auf junge, talentierte und hungrige Spieler. Der designierte deutsche Meister hat die jüngste Mannschaft der Bundesliga. Diese steht für Tempofußball, Pressing und Teamgeist. Jürgen Klopp hat eine Mannschaft geformt, die auf Jahre hinweg um die vorderen Plätze in der Bundesliga spielen kann. Um sich jedoch in der Spitze zu etablieren, ist es notwendig den Kader in der Breite zu verstärken. In der nächsten Saison wird den Dortmundern eine Dreifach-Belastung bevorstehen. Da ist es notwendig jede Position mindestens doppelt besetzt zu haben. Da Dortmund den Kader nicht mit teuren externen Spielern ergänzen kann, müssen Jürgen Klopp, Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke auf die eigene Jugend setzen. Was den Fans des BVB umso mehr gefällt, da sie sich mit den diesen Spielern identifizieren können. Der Spieler, der nach Mario Götze, Marcel Schmelzer und Nuri Sahin, als nächstes den Sprung zu den Profis vollziehen könnte, ist Lasse Sobiech.

Lasse Sobiech – Von der Westtribüne zum BVB

Lasse Sobiech (*18.01.1991) wurde in Schwerte geboren und spielt seit 2003 für den BVB. Lasse Sobiech ist ein Dortmund-Fan seit seiner Kindheit. Zusammen mit seinem Vater verfolgte er die Bundesligaspiele seines BVB von der Westtribüne. Nach ersten Gesprächen im Alter von elf Jahren entschieden sich Sobiech und seine Eltern zuerst gegen den Wechsel von seinem Heimatverein VfL Schwerte zum BVB, da es ihnen noch zu früh erschien. Zwei Jahre später war es dann soweit. Lasse Sobiech wechselte in die U13 des BVB. Dort durchlief er dann alle Jugendmannschaften, bevor er in der Saison 2009 / 2010 sein erstes Pflichtspiel im Seniorenbereich  für die Reserve des BVB bestritt. Er gehörte zu den Säulen der Mannschaft. Jedoch stand am Ende der Saison der Abstieg aus der 3. Liga. Lasse Sobiech bestritt 32 Spiele und gehörte zu den wenigen Konstanten der Mannschaft. Aktuell kommt Sobiech in der Regionalliga zum Einsatz und sitzt immer häufiger auf der Bank der Bundesligamannschaft. Zudem ist Sobiech aktuell U21-Nationalspieler.

“Größe kann man nicht lernen”

Gemäß dem Credo von Otto Rehhagel, „Größe kann man nicht lernen“, sind die Dortmunder Innenverteidiger Mats Hummels, Neven Subotic und Felipe Santana alle größer als 1,90 m. Mit einem Gardemaß von 1,96 m übertrifft Lasse Sobiech sogar die Stammbelegschaft des Tabellenführers. Seine Stärken sind das Kopfballspiel sowie sein Zweikampfverhalten. Schwächen sind sein schwacher Fuß und sein Aufbauspiel. Dieses muss er verbessern, da in Jürgen Klops Konzept die Innenverteidiger schon die ersten Angreifer sind. Die Innenverteidiger sind es, die durch gezielte Diagonalpässe das schnelle Spiel der Borussen forcieren Im Hinblick darauf, dass Dortmund in der nächsten Saison auf drei Hochzeiten tanzen wird, sind drei Manndecker zu wenig. So dass spätestens im Laufe der nächsten Saison Lasse Sobiech zu seinen ersten Pflichtspieleinsätzen für die Profimannschaft kommen wird.

Tobias Steffen- Ein Stürmer mit Torriecher

Mittwoch, 09. März 2011

Bayer Leverkusen setzt seit Jahren erfolgreich auf junge, deutsche Spieler. Diese haben in Leverkusen optimale Voraussetzungen um sich weiter zu entwickeln. Viel Spielzeit und das Vertrauen von Trainer und Vorstand sind die Grundlagen dafür. Rene Adler und Gonzalo Castro sind Beispiele, wie Spieler direkt aus der Jugend beziehungsweise über eine Ausleihe wie im Fall Stefan Reinartz, der seine erste Profi-Spiele für den 1. FC Nürnberg bestritt,erfolgreich bei Bayer Leverkusen integriert wurden. Durch ihre gute fußballerische Ausbildung sind sie momentan aus der Leverkusener Stammelf nicht wegzudenken. Ein weiterer aus der Bayer-Jugend der den Sprung schaffen könnte, ist Tobias Steffen. Doch stellt sich die Frage, wann sich das letzte Mal ein Stürmer aus der eigenen Jugend durchgesetzt hat.

Tobias Steffen –Tore am Fließband

Tobias Steffen (*03.06.1992) wechselt nach der Saison 2008 / 2009 vom VfL Osnabrück zu Bayer Leverkusen. Sein Talent blieb den Spähern nicht verborgen. In seiner letzten Saison für Osnabrück erzielt Tobias Steffen in der A- sowie B-Jugend Bundesliga Nord / Nordost in 27 Spielen 19 Tore. Auffällig ist, dass Tobias Steffen direkt in seinen ersten vier Spielen für die A-Jugend direkt viermal erfolgreich ist. In seiner ersten Saison in Leverkusen ist Tobias Steffen nicht so erfolgreich, wie noch in Osnabrück. Doch ist dieses durch den überragenden Pierre-Michel Lasogga begründet, der in dieser Saison in 25 Spielen 25 Tore erzielt. Zusammen bilden Lasogga und Steffen eines der gefährlichsten A-Jugend  Sturmduos deutschlandweit und führen Bayer Leverkusen ins A-Jugendfinale gegen Hansa Rostock, welches mit 0:1 verloren ging. Lasogga wechselte nach der Vizemeisterschaft zu Hertha BSC Berlin und ist dort Stammspieler. Diese Saison scheint es, dass Tobias Steffen in die Fußstapfen von Lasogga treten kann. Er führt die Torschützenliste mit 16 Treffern in nur 14 Spielen an. (Stand 09.03.2011)

Bleibt Steffen in Leverkusen?

Doch stellt sich die Frage, ob Tobias Steffen in der kommenden Saison noch für Bayer Leverkusen spielen wird. Schaut man die Leverkusener Geschichte an, trifft man auf viele Stürmer, die den Sprung in die Stammelf nicht geschafft haben. Markus Daun und Sebastian Schoof galten als Talente. Doch der Durchbruch gelang beiden nicht. Richard Sukata-Pasu wurde an den FC St. Pauli ausgeliehen und versucht dort sein Glück und als aktuelles Beispiel gilt Lasogga, der unter  Markus Babbel in Berlin aufblüht. Für einen guten jungen Stürmer ist schwer, den Sprung in eine Bundesligatopmannschaft zu schaffen. Da bietet es sich für Tobias Steffen an, den Umweg über eine Ausleihe zu gehen, wie es viele seiner Vorreiter aus der Bayer-Jugend schon gemacht haben, um dann als gestandener Profi seine Chance in Leverkusen zu suchen.

Felix Klaus – der Nächste aus der Talentschmiede Greuther Fürth?

Dienstag, 01. März 2011

Seit Jahren gehört die Spvgg Greuther Fürth zu den Vereinen die eine klare Philosophie erfolgen. Unabhängig vom Trainer wird auf Talente gesetzt. Zwar hat es noch nie für den Sprung in die Bundesliga gereicht, doch spielen die Greuther Fürther seit schon im oberen Drittel der 2. Bundesliga. Auch diese Saison gibt es wieder junge Spieler wie Max Grün, Kim Falkenberg und Sercan Sararer die ihr Talent unter Beweis stellen. Einer der diesen Dreien, die sich schon bei den Profis etabliert haben, folgen kann, ist Stürmer Felix Klaus.

Mike Büskens erkennt das Talent von Felix Klaus

Felix Klaus (*13.09.1992) wurde in Osnabrück geboren und spielte bevor er zu Greuther Fürth wechselte für den SC Weismain, SCW Obermain und 1. FC Lichtenfels. In der Saison 2009 / 2010 hatte Felix Klaus als A-Jugendlicher zum Ende der Saison seine ersten Einsätze in der Regionalliga für die Reserve von Greuther Fürth Zuvor war der Offensiv-Allrounder eine der Stützen der A-Jugend und erzielte in 19 Einsätzen sechs Tore. Sein Talent bleibt auch dem DFB nicht verborgen. Felix Klaus bestreitet Länderspiele für die U17- und U18-Nationlmannschaft und ist aktuell  U19-Nationalspieler. Hier zählen unter anderem Florian Trinks, Reinhold Yabo und Marvin Plattenhardt zu den  Mitspielern von Felix Klaus, die auch schon in der Bundesliga zum Zug gekommen sind.

Ist Felix Klaus in der Startelf, verliert Greuther Fürth nicht

Zu Beginn dieser Saison 2010 / 2011 ist Felix Klaus fester Bestandteil der Reservemannschaft von Greuther Fürth. Sein erstes Spiel für die Profis bestreitet Felix Klaus am 11. Spieltag in Duisburg als er in der 88. Minute für Kim Falkenberg eingewechselt wird. Seit Beginn der Rückrunde gehört Klaus zum festen Stamm des Profikaders und kommt regelmäßig zum Einsatz. Am 19. Spieltag wird Felix Klaus gegen Union Berlin eingewechselt und erzielt mit dem 1:0 sein erstes Tor im Profibereich Dieser Treffer ist zugleich auch der Siegtreffer. Auch durch die guten Leistungen von Klaus hat Greuther Fürth  diese Saison die Chance um den Aufstieg in 1. Bundesliga zu spielen. Doch das Talent und seine bisherigen Leistungen lassen den Schluss zu, dass Felix Klaus über kurz oder lang in der 1. Bundesliga zu sehen sein wird.

Christoph Sauter – Ein weiteres Talent auf den Spuren von Gündogan, Ekici und Schieber?

Sonntag, 20. Februar 2011

Im Sommer wird der 1. FC Nürnberg seine Offensive umbauen müssen. Mehmet Ekici und Julian Schieber sind vom FC Bayern München bzw. VfB Stuttgart ausgeliehen und müssen im Sommer zurück. Bei Ilkay Gündogan stehen die Klubs Schlange. Wenn Nürnberg noch eine hohe Ablöse kassieren möchte, müssen sie Gündogan im Sommer abgeben, falls er seinen 2012 auslaufenden Vertrag nicht doch noch verlängern sollte. Dieses bietet natürlich die Chance für andere Spieler. Zuletzt schafften Wollscheid, Plattenhardt, Chandler und Mendler den Sprung zu den Profis. Der nächste der den Sprung in die Offensive der Franken schaffen könnte, ist Christoph Sauter.

Erster Titel unter Thomas Tuchel

Christoph Sauter (*03.08.1991) wechselt  vor der Saison 2010 / 2011 von Mainz nach Nürnberg. Auch die Hoffenheimer zeigten Interesse an Sauter. Seinen größten Erfolg feierte Christoph  Sauter als er mit der A-Jugend des FSV Mainz gegen Borussia Dortmund die Meisterschaft in der Saison 2008 / 2009 gewann. Einer seiner Mitspieler im Finale war Andre Schürrle der sich in Mainz schon durchgesetzt hat. Auf der anderen Seite war kein geringer als Mario Götze auf dem Platz. Aktuell gehört Christoph Sauter zum Kader der deutschen U19 Nationalmannschaft an und hat sich dort als feste Größe etabliert.

Die Chancen unter Dieter Hecking stehen gut

Da Nürnberg diese Saison nicht mehr in die Abstiegsregionen abrutschen wird, besteht für Trainer Dieter Hecking die Möglichkeit seine Nachwuchsleute Stück für Stück an die erste Elf heranzuführen. Christoph Sauter hat in der A-Jugend sowie bei den Amateuren seine Torgefahr nachgewiesen und sein Potenzial angedeutet. Beidfüßig und schussstark kann Sauter beide Positionen auf den offensiven Außenbahnen spielen. Sollte er seine Fähigkeiten auch bei den Profis unter Beweis stellen, können sich die Nürnberger Fans auf ein weiteres Talent in ihren Reihen freuen.

Pierre-Michel Lasogga – Ein Nobody unter den Stars

Freitag, 18. Februar 2011

Hertha BSC Berlin steht unter Druck sofort wieder aufsteigen zu müssen. Dafür wurde zum Beispiel Spieler wie Ramos, Raffael und Ebert gehalten und erfahrene Spieler wie Friend, Mijatovic und Lell geholt. Doch unter Trainer Markus Babbel erhalten auch die jungen Spieler eine Chance. Nico Schulz, Sebastian Neumann, Fanol Perdedaj und Pierre-Michel Lasogga sind mehr als nur Ergänzungsspieler. Sie setzen jetzt auch schon Akzente.

Ein langer Weg nach Berlin

Pierre-Michel Lasoggas (*15.12.1991) wurde in Gladbeck geboren und ist der Stiefsohn des ehemaligen Bundesliga-Torhüters Oliver Reck. Bevor Pierre-Michel Lasogga diese zu Saison zu Hertha BSC Berlin wechselte, durchlief er die Jugendmannschaften vom FC Schalke, Rot-Weiss Essen, SG Wattenscheid 09, VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen. Jedoch besitzt Bayer Leverkusen eine Rückkaufoption. In seiner letzten Junioren-Saison in Leverkusen traf Lasogga 25 mal in 25 Spielen und führten Leverkusen mit seinen Toren ins Finale um die Deutsche A-Jugendmeisterschaft, welches mit 1:0 gegen die A-Jugend von Hansa Rostock verloren ging.

Pierre-Michel Lasogga- Schon mehr als ein Talent?

Schon zu Saisonbeginn überzeugt Lasogga Trainer Babbel und ist in der Vorbereitung der erfolgreichste Torschütze bei den Berlinern. Babbel bezeichnet ihn als „Vollblutstürmer mit einem Näschen für Tore“. Durch eine Verletzung verzögert sich das Profidebüt jedoch. Sein erstes Spiel bestreitet Lasogga am 6. Spieltag in Cottbus. Lasogga wird in der 74. Minute für Rob Friend eingewechselt.  Zum ersten Mal erfolgreich ist Lasogga am 12. Spieltag gegen den VfL Bochum. Mit einem Doppelpack schießt er die Berliner zum Sieg. Bis zum 22. Spieltag hat Lasogga 14 Spiele bestritten und in diesen 6-mal getroffen und vier Tore vorbereitet. Diese Quote ist für einen Stürmer seines Alters überragend. Ist es doch so, dass gerade Stürmer länger brauchen um sich durchzusetzen als ihre Altersgenossen auf anderen Positionen. Sollte seine Entwicklung in diesem Tempo weitergehen, steht es außer Frage, dass Bayer Leverkusen seine Rückkaufoption ziehen wird.