In Karlsruhe kämpft die Mannschaft gegen den Abstieg. Vergessen ist die Zeit, als man in den neunziger Jahren noch international präsent war. Doch für Matthias Zimmermann kann es nach dieser Saison den Aufstieg in die Bundesliga geben. Matthias Zimmermann ist schon in jungen Jahren Stammspieler beim KSC. Mit Beginn der Rückrunde 2009 / 2010 setzten bis jetzt alle Trainer, die den KSC trainierten, auf das Ausnahmetalent. Dass Matthias Zimmermann im deutschen Juniorenfußball kein Unbekannter ist, beweist die Tatsache, dass er im Jahr 2010 in der Kategorie U19 die Fritz Walter-Medaille in Bronze erhalten hat. Silber ging in diesem Jahr an Reinhold Yabo vom 1. FC Köln und Gold an das Jahrhunderttalent des BVB, Mario Götze, mit denen er auch 2009 den U17-Europameistertitel errungen hat.
Erfolg und Trauer
Matthias Zimmermann (*16.06.1992) hat nicht nur die Sonnenseite des Lebens kennengelernt. Im Februar diesen Jahres starb Matthias‘ Bruder Christian Zimmermann. Bei einem Kreisligaspiel brach der 23-jährige Christian zusammen und konnte nicht mehr gerettet werden.
Auf Anhieb Stammspieler
Matthias Zimmermann spielt seit seinem 10. Lebensjahr beim KSC und durchlief sämtliche Jugendmannschaften, bis er 2009 seinen ersten Profivertrag unterschrieb. In der Saison 2009 / 2010 überzeugte Matthias Zimmermann in den Spielen der Reservemannschaft seinen Cheftrainer Markus Schupp, so dass Matthias Zimmermann am 16. Spieltag zu seinem Profidebüt kam. Seit diesem Zeitpunkt ist Matthias Zimmermann nicht mehr aus der Startelf wegzudenken. Als Sechser vor der Abwehr ist er Taktgeber und Mitorganisator des KSC. Zwar konnte Matthias Zimmermann mit seinen Mannschaftskollegen die Saison bisher nicht erfolgreich gestalten, doch hat sich Zimmermann stetig weiterentwickelt. Seine Präsenz, Übersicht und Technik sind für einen Spieler in seinem Alter überdurchschnittlich. Seine eigene Zukunft sieht Matthias Zimmermann nicht in Karlsruhe, hier kann und wird er kurzum nicht in der 1. Liga spielen. Umworben wird Zimmermann unter anderem von Stuttgart, Hoffenheim, Kaiserlautern und Köln. Sein Weg wird also auf jeden Fall in die erste Liga führen. Es bleibt nur die Frage, welcher Verein sich die Dienste eines der größten deutschen Talente sichern wird.