Leonardo Bittencourt – Jugend statt Ostblock



Bei Energie Cottbus hat sich mit der Installation von Claus Dieter „Pele“ Wollitz als Trainer, auch die Philosophie geändert. Früher war Cottbus dafür bekannt auf durchschnittliche Spieler aus dem Ostblock zu verpflichten. Dies hat sich nun geändert. Mit Marc-Andre Kruska, Daniel Adlung und Nils Petersen setzt Wollitz vermehrt auf junge deutsche Spieler. Diese zahlen es ihm mit Leistung zurück und gehören zu den Leistungsträgern von Energie Cottbus. Nun bietet sich auch für die Spieler aus der Energie-Jugend eine Perspektive auf. Als Energie noch auf erfahrene Spieler aus dem Ostblock setzte, gab es für die jungen Spieler nur die Option, nachdem sie die Jugendmannschaften durchlaufen haben, den Verein zu wechseln. Der nächste Spieler, der den Sprung in den Kader von Wollitz schaffen könnte, ist  Stürmer Leonardo Bittencourt, Sohn von Franklin Bittencourt. Dieser spielte schon für Energie in der Bundesliga.

Leonardo Bittencourt – „Leonardo macht den Unterschied aus“

Leonardo Bittencourt (*19.12.1993) spielt zurzeit in der A-Jugend Bundesliga Nord / Nordost. Dort zeichnet er sich als treffsicherer Stürmer aus. In elf Spielen hat er achtmal getroffen. Sein Talent ist dem DFB auch nicht verborgen geblieben. Aktuell ist Leonardo Bittencourt Nationalspieler der U18. Dort wird er im Mittelfeld eingesetzt, wodurch zu erklären ist, warum er dort noch nicht getroffen hat. Da sein Vater Franklin Brasilianer ist, besitzt der in Deutschland geborene Bittencourt zu der deutschen auch die brasilianische Staatsangehörigkeit. November 2009 wurde Leonardo Bittencourt zum Jugendspieler des Monats bei Cottbus gekürt. Damals wussten Trainer Michael Braun und seine Mitspieler schon, dass Leonardo Bittencourt den Unterschied ausmachen kann.

Räumt Petersen den Platz für Bittencourt?

Zwar hat Leonardo Bittencourt bisher noch keinen Einsatz in der 2.Buindesliga bestritten, doch ist sein Talent unbestritten. Vielleicht ermöglicht sich für Ihn die Möglichkeit zum Einsatz zu kommen, da Claus Dieter Wollitz einen Nachfolger für Nils Petersen finden muss. Sollte Cottbus dieser Saison nicht aufsteigen, wird es schwierig Petersen noch ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga zu halten. Dann sollte sich für Leonardo Bittencourt die Chance ergeben seinem Vater nachzueifern und im deutschen Profifußball Fuß zu fassen.

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