Und wieder einmal war das Geld ausschlaggebend für den Wechsel eines Jungstars aus der Bundesliga ins Ausland. Diese Aussage schwingt in den Worten von Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs mit. (kicker.de-Artikel)
Doch der Wechsel von Mesut Özil zu Real Madrid hat mehr Gewinner als man auf den ersten Blick denken mag:
- Mesüt Özil ist natürlich der größte Gewinner dieses Transfers. Real Madrid gehört nach wie vor zu den besten Vereinen der Welt.
- Nach Sami Khedira wechselt mit Özil der nächste junge deutsche Nationalspieler zu einem Topclub ins Ausland. Die DFB-Elf zählt somit zu den Gewinnern dieses Transfers. (Beim letzten WM-Triumpf 1990 spielten immerhin fast alle Leistungsträger in Italien, der damaligen Topadresse im internationalen Fußball.)
- Werder Bremen erhält 14 – 17 Millionen Euro für den ehemaligen Schalker Özil und kann somit das Geld reinvestieren.
- Darüberhinaus ist Werder einen unzufriedenen Spieler losgeworden, der im weiteren Verlauf der Bundesliga-Saison ggf. Probleme gemacht hätte.
- Die deutschen Fußball-Fans profitieren ebenfalls vom Wechsel, denn jetzt wird auch die Berichterstattung der spanischen Liga von Seiten der TV-Sender weiterforciert.
Die jetzigen Gewinner des Transfers können allerdings auch ganz schnell Verlierer werden:
Özil bekommt es in Madrid mit Mittelfeld-Größen wie Kaka, Cristiano Ronaldo, Di Maria, Canales, de la Red, van der Vaart und den beiden Diarras zu tun. Sollte Mesut kein Stammspieler sein, würde auch die DFB-Elf darunter leiden.
Aber dies ist Zukunftsmusik…
Freuen wir uns für Mesut und den deutschen Fußball und wünschen wir ihm erstmal alles Gute in Madrid…
(Bild: realmadrid.com)
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