Kurz vor Ablauf der Transferperiode hat der FC Bayern München ein Machtwort gesprochen:
Der Agentinier Martin Demichelis soll trotz der geäußerten Unzufriedenheit in den letzten Wochen beim FC Bayern bleiben.
Demichelis hatte beim Bundesliga-Auftakt gegen den VfL Wolfsburg und beim Spiel gegen Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern nicht im Kader gestanden. Gerüchten zufolge, habe sich der Argentinier geweigert, sich auf die Ersatzbank zu setzen.
Fand Bayern keinen Abnehmer für Demichelis?
Zu rechnen war mit dieser Entscheidung nicht! So hatte doch in den letzten Wochen Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger höchstpersönlich angedeutet, dass sich “Micho” an einem Vereinswechsel überlegt.
Jetzt die Rolle rückwärts… Da stellt sich der neutrale Beobachter die Frage “WARUM”:
Immerhin setzt van Gaal neben van Buyten auf den jungen Holger Badstuber, da dieser mit seinem starken linken Fuß eine Ausnahmestellung unter den Bayern Innenverteidigern einnimmt und Demichelis in den letzten beiden Spielzeiten immer wieder mit Nachlässigen und groben Patzern auffiel.
Auf absehbare Zeit ist also ein Einsatz von “Micho” unter den ersten Elf eher unwahrscheinlich. Es sei denn van Buyten fällt verletzungsbedingt aus.
Sportliche Aspekte waren also nicht entscheidend für den Rückzieher. Es drängt sich eher der Verdacht auf, dass die Angebote für den stolzen Argentinier nicht derart vielversprechend waren, wie er sich das vorgestellt hat.
Und klar ist auch: Die Bayern haben nichts zu verschenken und werden den Innenverteidiger nicht unter Wert ziehen lassen. Zumal in der Innenverteidigung bei einem van Buyten-Ausfall nur die beiden jungen Alternativen Badstuber und Breno zur Verfügung stehen.
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